<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367</id><updated>2012-02-16T12:08:23.962+01:00</updated><category term='jetzt schämst du dich'/><category term='hiphop'/><category term='hulk hoden'/><category term='retrogott'/><category term='hip hop'/><category term='deutschrap'/><category term='rap'/><category term='hip-hop'/><category term='huss und hodn'/><title type='text'>Shut Up, I'm Trying To Worry</title><subtitle type='html'>musik / leben</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>28</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-5324323164710436807</id><published>2011-02-14T21:10:00.007+01:00</published><updated>2011-02-14T21:21:07.890+01:00</updated><title type='text'>Das sollte man 2010 musikalisch nicht verpasst haben (Teil 4)</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Arcade Fire – The Suburbs&lt;br /&gt;Genre: Indie… oder so&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-PtUQHRaJRuE/TVmNEGwsQrI/AAAAAAAAAKg/w7a_3WmAK8o/s1600/arcade%2Bfire%2B-%2Bthe%2Bsuburbs.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 297px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-PtUQHRaJRuE/TVmNEGwsQrI/AAAAAAAAAKg/w7a_3WmAK8o/s320/arcade%2Bfire%2B-%2Bthe%2Bsuburbs.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573641115521532594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieses locker und fröhlich vor sich hin klimpernde Klavier mit diesem eingängigen Rythmus, diese obligatorische Zeile „Sometimes I can’t believe it / I’m moving past the feeling“, diese vielen kleinen, vertrauten Sounds im Hintergrund – Welcome back home, welcome back on ARCADE FIREs „The Suburbs“! Die Intro hatte es eigentlich schon perfekt in ihrer September Ausgabe beschrieben: Es geht um dieses Nachhausekommen-Gefühl, dieses Gefühl wenn man seine Heimat so lange nicht mehr gesehen hat und wenn man ankommt sich alles wieder so anfühlt als wäre man erst gestern das letzte Mal hier gewesen. Ich hasse es zu schreiben was andere ohnehin schon besser als ich auf den Punkt bringen konnten, aber was soll ich sagen, das ist halt das was die neue ARCADE FIRE ausmacht. Es ist ein Album dieser schönen, ganz unplakativen Gefühle, von Aufbruchsstimmung („Ready To Start“) oder sich zuhause fühlen (allein schon, weil die Platte mit derselben Melodie anfängt und aufhört), der Entspanntheit und der lockeren Mitsing-Popzeilen, welche man beim Bügeln (ich habe noch nie in meinen Leben gebügelt, finde das Bild aber grad ganz toll) mitträllert, zum Beispiel: „I feel like I've been living in / A city with no children in  / A garden left for ruin by a millionaire inside of a private prison“ (wobei: sollte man so ne Zeile wirklich mitsingen?!. Wenig großer Pathos, wenig Action beziehungsweise Songs die rockig nach vorne gehen. „The Suburbs“ klingt so ausgeglichen und glücklich, dass selbst Mutti dran Gefallen finden könnte. Trotzdem klingt das ganze immer noch genügend nach Jugend und Frische, sodass eine gewisse Identifikation möglich ist und sich die Songs irgendwo auch als Soundtrack zum eigenen Leben eignen. Um auf den Punkt zu kommen: „The Suburbs“ ist ein einfach nur schönes Album, bei dem das Prädikat „schön“ wohl einfach die treffendste Bezeichnung ist, welche man für das was ARCADE FIRE auf „The Suburbs“ verkörpern finden kann. Ach und bevor ich’s vergesse: Bei all dem poppigen Hip-Hip-Hurra ist das ganze weder zu sehr im Kitsch verheddert noch anspruchslos, und man ist überrascht was die Band alles so für subtile Zitate und interessante Ideen über die doch recht üppige Albumlänge verstreut. Sicherlich nicht jedermanns Sache (obwohl‘s ja doch irgendwie die Konsens-Platte 2010 schlechthin war), aber auf jeden Fall einen Versuch wert. Ein interessantes Stück Musik, welches schnell ins Ohr geht, tolle Gefühle transportiert und doch viel zu entdecken gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S: &lt;br /&gt;Allein die Idee acht Albencover für dieses eine kleine Album rauszubringen beweist doch schon irgendwas. Sämtliche Cover können übrigens &lt;a href="http://embed.arcadefire.com/artwork/artwork_jpeg.html" target="_blank"&gt;an dieser Stelle&lt;/a&gt; eingesehen werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/T4JrQpzno5Y" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Enslaved – Axioma Ethica Odini&lt;br /&gt;Genre: Progressive Black Metal&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-9xzHiMOL340/TVmNbQNyhII/AAAAAAAAAKo/N9QjB1jYDFU/s1600/enslaved%2Baxioma%2Bethica%2Bodini.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 302px; height: 302px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-9xzHiMOL340/TVmNbQNyhII/AAAAAAAAAKo/N9QjB1jYDFU/s320/enslaved%2Baxioma%2Bethica%2Bodini.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573641513196487810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Kind of like OPETH, but with a Black Metal perspective”, schrieb irgendwo auf YouTube mal wer in den Comments über die neue ENSLAVED. Treffender kann man „Axioma Ethica Odini” vielleicht gar nicht zusammenfassen, denn wie auch OPETH wählen ENSLAVED ein hartes Fundament, auf welchen sie gemütlich den ein- oder anderen akustischen Part, die ein- oder andere Klargesangspassage oder die ein- oder andere progressive Eskapade pflanzen. Erdrückend erweist sich der Vergleich (ähnlich wie bei der letzten KATATONIA) aber auch in der Wahl einiger Sounds, bei der nicht selten diese „Hab ich doch schon mal gehört“-Glühlampe imaginär über den eigenen Kopf erstrahlt. Eine OPETH-Kopie waren ENSLAVED genau wie KATATONIA aber auf ihre ganz eigene Weise jeweils nie (zumal alle drei Bands etwa zeitgleich Anfang der 90er starteten!). Im Falle ENSLAVED ist das dabei nicht nur dem Black-Metal-Unterbau geschuldet, sondern auch beispielsweise der Art, wie die Band ein einfaches, aber unglaublich ausdrucksstarkes Riff über lange Distanz zu einen absolut pathetischen Moment verwandeln kann. „Raidho“ macht das in einer einfachen Neckbreaker-Variante vor, richtig spannend ist aber beispielsweise erst „Giants“, welches wie für große, Geschichte machende Open-Air-Momente gemacht wurde. Aufregend sind aber auch die vielen kleinen Details, welche ENSLAVED im Laufe ihrer Spielzeit nach und nach von der Leine lassen. Gerade das zunächst stampfend beginnende, dann aber in einen Sturm von Refrain übergehende und mit zahlreichen netten Spielereien ausgestattete „Waruun“ sowie das abschließende, gegen Ende angenehm Fahrt aufnehmende „Lightening“ zeigen eine Entwicklung im Laufe des Songs, wie sie heutzutage kaum eine andere Band hinbekommt. Großartig ist aber auch das Gitarrenspiel, welches weniger auf Technik als mehr auf Kontrolliertheit und Atmosphäre setzt. Bei so einer leidenschaftlichen Zusammenstellung aus stimmungs- und liebevollen Momenten sowie düsterer Wucht kann man nur froh sein, dass aus ENSLAVED mit der Zeit mehr wurde als eine weitere Black-Metal-Kapelle der alten Schule. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/LUe4Drn9hOQ" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;The Roots – How I Got Over&lt;br /&gt;Genre: Hip Hop&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-5VygN9IEgFA/TVmNtRVeP_I/AAAAAAAAAKw/BWShw8uWzEU/s1600/the%2Broots%2B-%2Bhow%2Bi%2Bgot%2Bover.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-5VygN9IEgFA/TVmNtRVeP_I/AAAAAAAAAKw/BWShw8uWzEU/s320/the%2Broots%2B-%2Bhow%2Bi%2Bgot%2Bover.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573641822734794738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wann klang das letzte Mal Hip Hop so erdig, so organisch, so verinnerlicht und gelebt?! Doch, da gab’s vor einiger Zeit was: BLAKROC, mit ihrer selbstbetitelten Debüt-Scheibe, eine Kollabo zwischen den Blues-Rockern BLACK KEYS sowie Hip-Hop-Größen wie MOS DEF, LUDACRIS, der halbe WU-TANG-Posse (sogar OL‘ DIRTY BASTARD dürfte für die Platte noch mal kurz von den toten auferstehen) und vielen anderen. Ist jetzt aber sicher auch schon gut 1-2 Jahre her, das Ganze. Abhilfe schaffen da THE ROOTS, welche ebenfalls das Kunststück auf die Reihe kriegen statt mit klassische Beats mit eigenen instrumentalen Klangteppichen in Verbindung mit Hip Hop, welcher klingt als käme er aus der Conscious-Ecke, zu überzeugen. Von der Ernsthaftigkeit des Conscious-Raps ist „How I Got Over“ jedoch weit entfernt. Soll nicht heißen dass THE ROOTS sich in Albernheiten verzetteln; vielmehr ist „How I Got Over“ eine Platte der Gefühle. Eine Platte, welche den nachdenklichen Blues („Radio Daze“, „Right On“) ebenso wie die absolute Lebensfreude („The Fire“)  und natürlich schlichtweg Tanzbarkeit (der Titeltrack) verkörpert. Und das alles mit so einer enormen Bodenständigkeit, dass man THE ROOTS sämtliches Gefühl abkauft und stets in Gefahr steht, sich von all dem anstecken zu lassen. Toll auch, dass sich hier Hit an Hit reiht, und jeder Song sein ganz eigenes Flair verkörpert, was „How I Got Over“ endlich mal wieder zu einer lockeren Pop-Geschichte macht, welche bei aller Eingängigkeit nicht Substanz und Tiefgang vergessen hat. Nur kurz vor der Zielgrade schaffen es THE ROOTS nicht so ganz einen abrunden Abschluss zu finden, welcher der sonstigen herausstechenden Qualität des Albums gerecht wird. Dennoch: „How I Got Over“ ist wie zuletzt BLAKROC ein erfrischendes Stück Hip Hop, welches man (ich) einfach wieder gebraucht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/1bk8s7JpKv0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ihsahn – After&lt;br /&gt;Genre: Progressive Black Metal&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-6oLPP2VQj-I/TVmN1O7bNFI/AAAAAAAAAK4/2gTsZvien_8/s1600/Ihsahn%2B-%2BAfter.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-6oLPP2VQj-I/TVmN1O7bNFI/AAAAAAAAAK4/2gTsZvien_8/s320/Ihsahn%2B-%2BAfter.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573641959527625810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;“The times they are a-changin’”, hieß es schon bei BOB DYLAN. Nein, IHSAHN hat keinen Werdegang wie beispielsweise GARM (ULVER) hinter sich, welcher den Black Metal nach und nach mehr zu Gunsten Experimenten an den Nagel hing, die später schon Ambient- und Avantgarde-Züge annehmen sollten. Doch vom EMPEROR-Klassiker „In The Nightside Eclipse“, hin zum aktuellen Soloalbum „After“ ist es doch ein beachtlicher Sprung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit EMPEROR definierte IHSAHN maßgeblich den klassischen Black-Metal-Sound der 90er mit all seinen Trademarks mit. Trademarks, welche heute noch nachhallen, welche für uns mittlerweile den Black Metal definieren. Die finale Aneignung der eigenen Grammatik dieses Genres nach den ersten Gehversuchen in den späten 80ern. Was dann kam baute nur noch auf dieser Grammatik auf, denn das was EMPEROR in den 90ern mitdefinierten war und ist schlichtweg Black Metal; die Basis, ab der wir anfangen Musik mit diesem Begriff in Verbindung zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Puristen, welche solche kritisieren, welche nicht in Sachen Produktion und Riffing in der Zeit stehen geblieben sind, wissen das natürlich am besten. Eben solche, welche sich dann eben neben Werken von MAYHEM und DARKTHRONE auch auf EMPEROR immer beziehen dürfte man am meisten an den Kopf gestoßen haben, was denn nun ausgerechnet aus IHSAHN geworden ist. Allein schon seine Stimme: Der Typ hat ’94 so gekreitscht wie heute alle Oldschool-Black-Metal-Kapellen kreischen. Und jetzt klingt seine Stimme viel klarer, gesetzter, ja lässt beinahe schon in Richtung typischer Sludge-Röhren schielen, wenn er gerade nicht noch auch von klaren, „normalen“ Gesang Gebrauch macht! Doch auch so erinnert das alles nur noch marginal an Black Metal, noch mehr als 2006 beispielsweise noch sein Solo-Debüt „The Adversary“. Die Frage ist nur: Will IHSAHN das überhaupt noch? Also Black Metal verkörpern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit positioniert sich IHSAHN direkt neben Vertreter wie Tom G. Warrior (Ex-CELTIC-FROST, TRIPTYKON), welche für eine neue Definierung des Begriffs Black Metal stehen. Black Metal sei nun nicht mehr ein paar im Rauschgewitter gespielte Standardakkorde mit krankhaften Gekreische, sondern einfach nur noch BLACK-Metal, also schwarzer, schlichtweg düsterer Metal. Auch Tom G. Warrior definierte einst den Black Metal in seiner klassischen Form mit, wobei er im Gegensatz zu IHSAHN die erste und nicht die zweite Welle mitgestaltete. Mit „Monotheist“ schuf er dann aber ebenfalls eine neuartige, in diesem Fall gotisch-düstere Form des Black Metal, bevor er die Band endgültig zu den Akten legte, und mit TRIPTYKON letztes Jahr da weiter machte, wo er mit „Monotheist“ aufgehört hat. Das hat von den klassischen Trademarks her kaum noch etwas mit den Wurzeln dieses Genres zu tun, transportiert aber ein ähnliches Feeling wie die Musik von damals. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hat sich also doch nichts bei IHSAHN getan. Wieder ist er Pionier, wieder seiner Zeit voraus. Doch was macht „After“ nun genau so anders und besonders? Zum einen ist es das sehr progressive Gewand der Songs, welches sehr viel von den neueren ENSLAVED hat. Neben akustischen und klargesungenen Passagen überraschen zudem solche Momente, in denen ein sehr markantes und atmosphärisches Saxophon im Stile von FREDRIK THORDENDHALS SPECIAL DEFECTS in Erscheinung tritt. Klarheit bringen wiederum bebende Nummern wie „Heaven’s Black Sea“: Ein hektisch stampfender Beat sorgt hier für Spannung, vibrierende Gitarren und IHSAHN mit seiner kraftvollen Stimme treiben das Ganze zunehmend an. Letztlich verliert sich die Instrumentalisierung jedoch erneut in ausufernde Passagen, vergisst dabei aber weder Spannung noch Atmosphäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/esBRC1RJQOg" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Envy – Recitation&lt;br /&gt;Genre: Screamo / Post-Rock&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-oDm0p70dJho/TVmN-SZKSSI/AAAAAAAAALA/cjz3w8x26aI/s1600/envy-recitation.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 230px; height: 230px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-oDm0p70dJho/TVmN-SZKSSI/AAAAAAAAALA/cjz3w8x26aI/s320/envy-recitation.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573642115076475170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein werter Allschools-Kollege Alex hat die aktuelle ENVY mit folgenden Worten besprochen: „Wer bin ich, dass ich dafür Worte finden könnte?“, und schloss dann das Review mit eindeutigen 10 Punkten. Gibt es eine angebrachtere Form, über „Recitation“ zu schreiben? Auf keinen Fall. Dennoch wurde ich anfangs nicht ganz so warm mit dieser Platte, konnte aber zu jeder Zeit die Faszination spüren, welche wohl auch Alex beim Tippen dieses „Reviews“ hatte. Es gibt nun mal Alben, die strahlen so etwas Gewisses aus, und man kann nicht beschreiben was. Die so tief gehen, dass sie sich sämtlichen irdischen Fesseln (jaja, Phrasenschwein, hier hast du dein Geld!) entziehen. Ich würde immer noch nicht sagen dass ich vollständig meinen Zugang zu diesem schlichtweg magischen Album gefunden habe, doch aus der bloßen Faszination wurde mittlerweile immer mehr so ein „Aha“-Gefühl. Oder anders gesagt: Ich kenne die Songs mittlerweile in und auswendig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was „Recitation“ so besonders macht ist diese idyllische Stimmung, so als käme man gerade im Himmel an. Es ist ein Album, welches man vor allem gerne während Zugfahrten hört, und dabei mit großen Augen aus dem Fenster blickt. Und egal ob von diesem Fenster dann Regentropfen langsam und einzeln runtergleiten sieht, Sonnenstrahlen einen entgegen grinsen oder alles einfach nur grau ist; man ist trotzdem im Einklang mit all dem da draußen. Schwer zu beschreiben, dieses Gefühl. Um aber wieder etwas näher an die Platte zu treten: „Recitation“ beinhaltet keinen einzigen traurigen, düsteren oder gar melancholischen Ton. Und trotzdem – und auch trotz all der postrockigen Gitarrenmelodien – bewegt sich das nie gen Kitsch. Das ist Optimismus und Lebensfreude in seiner reinsten Form. Eine wärmende Dusche, mit der man sich all den angesammelten Dreck des Alltags, all den Kummer und all die Sorgen von Körper und Geist runterspült. Aber: Wer bin ich, dass ich dafür Worte finden könnte? Selber sollte man das gehört haben. Und selbst dann, wenn man sonst nur wenig mit Screamo im Allgemeinen oder japanischen Texten im Speziellen (so wie ich) etwas anfangen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/YPPa_WwJDKc" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-5324323164710436807?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/5324323164710436807/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/02/das-sollte-man-2010-musikalisch-nicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/5324323164710436807'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/5324323164710436807'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/02/das-sollte-man-2010-musikalisch-nicht.html' title='Das sollte man 2010 musikalisch nicht verpasst haben (Teil 4)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-PtUQHRaJRuE/TVmNEGwsQrI/AAAAAAAAAKg/w7a_3WmAK8o/s72-c/arcade%2Bfire%2B-%2Bthe%2Bsuburbs.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-29095759500478335</id><published>2011-01-28T20:44:00.007+01:00</published><updated>2011-01-28T21:12:07.690+01:00</updated><title type='text'>Mit Nadja unter Decke... also der Band. Ein kleiner Abstecher in zerrütelnde Dro)))ne-Gefilde</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TUMf3L6N1ZI/AAAAAAAAAKU/CkZrzLEAf3M/s1600/earth.gif"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 218px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TUMf3L6N1ZI/AAAAAAAAAKU/CkZrzLEAf3M/s320/earth.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567328597310297490" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum hören Menschen eigentlich Drone? Songs, welche sich meist weit über die 10 Minuten Grenze hinaus ausstrecken und in der Zeit für Außenstehende zunächst nicht mehr als bloßes Rauschen enthalten? Der Genre-Klassiker und Wegbereiter „Earth 2…“ ließ 1993 die Frage aufkommen, wo die Grenzen von Musik erreicht sind, und wann Musik überhaupt noch als solche bezeichnet werden kann. Jeder Außenstehende, welcher das Album zum ersten Mal gehört hat wird wohl nach einigen Minuten monotoner und feedbackreicher Klangfolgen an eine andere und dann wieder an eine andere Stelle gespult und dann ernüchtert festgestellt haben, dass sich auch nach 20 Minuten nichts grundlegendes am Songverlauf verändert hat. Warum hören sich Menschen so was an?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/_C-HU51L5JI" frameborder="0" allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es gibt sie: Diese Menschen, die auch bereit sind ein Album wie „Sun Baked Snow Cave“ von BORIS und MERZBOW zu hören, welches im Grunde nur aus einem 62 minütigen, minimalistisch arrangierten Song besteht. Ein prominentes Beispiel ist Kurt Cobain, welche zwar noch nicht BORIS, MERZBOW &amp; Co kennen konnte, dafür aber bekennender EARTH-Fan noch bevor ihres Rufs in der Sparte war. Die Anekdote um ihn und EARTH wird dabei nicht selten gezückt: Nicht nur, dass EARTH-Mastermind Dylan Carlson ein enger Freund jener Grunge-Ikone war. Zudem war er derjenige, welche für Cobain jene Waffe besorgte, mit welcher er sich letztendlich 1994 umbrachte. Die beiden haben übrigens auch hin und wieder etwas gemeinsam musiziert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/uQM4SMmOB0w" frameborder="0" allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber abseits solcher Geschichten: Wo liegt die Faszination in der Musik, warum will man so was hören? Doch gerade dieses Unverständnis ist es vielleicht, welche die Anziehung zu jener Musikgattung ausmacht. Es ist Musik, die sich jeglichen Regeln und Konventionen widersetzt. Alben wie „Earth 2…“ klingen nicht nur wie der Soundtrack zu David Lynchs großartigen Film-Debüt „Eraserhead“, sie haben auch mit der Zeit einen ähnlich tief in einen wühlenden und verstörenden Effekt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt viele Beispiele, an denen man die Faszination dieses Genres im Detail schildern könnte. Die einstige EARTH-Coverband SUNN O))) könnte man aufgrund ihrer schlichtweg wahnsinnigen Einfälle beispielsweise nehmen. Da wird in einem Song auch mal ein Presslufthammer genommen oder auf dem Album „Black One“ die Vocals von jemanden einge-“sungen“, welcher unter Klaustrophobie leidet und sich trotzdem in einen Käfig hat einsperren lassen, nur um dann mit größtmöglicher innerer Zerrissenheit die Aufnahmen bestreiten zu können. Jedoch ist mir das Beispiel SUNN O))) zu gewöhnlich. Stattdessen möchte ich ein paar Worte über das gern vergessene NADJA-Meisterwerk „Radiance Of Shadows“ verlieren, welches eine sehr interessante Brücke zwischen Genre-Konventionen und dem Ausbruch aus diesen darstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TUMffjBsmWI/AAAAAAAAAKM/1KeCr6bohNE/s1600/Nadja%2B-%2BRadiance%2BOf%2BShadows.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 293px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TUMffjBsmWI/AAAAAAAAAKM/1KeCr6bohNE/s320/Nadja%2B-%2BRadiance%2BOf%2BShadows.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567328191198828898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Konventionell“ ist „Radiance Of Shadows“ beispielsweise, wenn im Titeltrack viele viele Minuten lang derselbe rauschende musikalische Schneesturm über einen hinweg fegt und einen nach und nach in das schier endlose Klangmeer abtauchen lässt. Doch schon dieser Track bürgt seine Besonderheiten: Die so genretypischen Verfremdungen durch Effekte und das starke Feedback in den Gitarren, welche maßgeblich die Faszination des Genres ausmachen, sind natürlich auch hier enthalten. Doch ähnlich wie beispielsweise bei THE ANGELIC PROCESS wird der Sound nicht einfach von Gitarren und ihren Feedback-Klangwellen getragen, viel mehr haben NADJA in einer gewissen subtilen Art mit ihren gerne im Hintergrund verweilenden Synthesizer-ähnlichen (?) Sounds dieses gewisse (wenn auch stark im Hintergrund verweilende) Dark-Wave-Feeling. Nur sind NADJA weniger direkt (sowohl in Bezug auf Härte als auch auf das Songwriting) als THE ANGELIC PROCESS. NADJAs Musik hat eher etwas schwebendes, wenngleich auch erdrückendes. „I Have tastet the fire in your mouth“ ist da ein gutes Beispiel – und zeigt zugleich eine weitere Besonderheit des unverkennbaren Sounds von „Radiance Of Shadows“. Minutenlang wird hier dasselbe Klangbild eingefroren; donnerndes, treibendes Schlagzeug und der immer selbe sphärische Sound lassen einen als Hörer erst den eigenen Körper mit Schnee bedecken, und dann langsam selbst einfrieren. Nur später kann man sich aus dieser Kältestarre befreien; doch der die ganze Sicht weiß färbende Schneesturm hält weiter an, und lässt das einen auch fühlen. NADJA wirken dann für ein Drone-Band äußerst variabel und erinnern in ihrer schleppenden Kraft plötzlich an so manch Verwandten aus der Doom-Metal-Ecke. Der stets dröhnende und nur selten ruhige (dann aber umso angenehmere!)  Sound bleibt jedoch seinem bisherigen Kurs treu. Das Wort „Monotonie“ wagt man dann nicht in den Mund zu nehmen: Zwar war all das davor ein langwieriger und schleppender Weg, doch fühlt man sich danach als hätte man halb Alaska zu Fuß durchquert. Und die andere Hälfte liegt noch vor einen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich lass das besser mal mit all der malerischen Metaphorik. Daher etwas mehr Klartext: NADJA bieten auf „Radance Of Shadows“ drei Songs mit einer Länge von jeweils minimal 23 und maximal 28 Minuten, was schon Grund genug wäre zu sagen dass man sich das nicht eben nebenbei mal reinzischen kann. Man muss sich Zeit nehmen, sich darauf einlassen und die Augen schließen. Tut man das, zaubert die eigene Phantasie die realsten Bilder vor das innere Auge, welche das eigene Gemüt vielleicht je zu sehen bekam. Kein Wunder also, dass ich das Ganze nur mit Bildern vermag zu beschreiben. NADJA ist Musik zum Versenken, zum Gedanken verlieren und Abtauchen in andere Welten – und das ganz ohne die Leinwand anderer. Und vielleicht ist ja das der Grund, warum die Leute sich so was anhören: Sie wollen ihre Gedanken, ihr Gemüt, ihr tiefstes inneres treiben lassen, ihre innere Wahrnehmung spielen und einfach mal machen lassen, während einen kleinste Klangnuancen erstaunen. Das mag nicht jedermanns Sache sein. Doch selbst jene, welche bei solcher Musik nur eine bedrohlich große, surreal schräge und von Düsternis gefärbte Mauer der Monotonie sehen, müssen sich eingestehen, dass diese Musik nicht spurlos an einen vorbei zieht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/DXzSVT0oG7U" frameborder="0" allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nadja - Radiance Of Shadows (2008)&lt;br /&gt;Genre: Drone / Post-Metal&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-29095759500478335?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/29095759500478335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/mit-nadja-unter-decke-also-der-band-ein.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/29095759500478335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/29095759500478335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/mit-nadja-unter-decke-also-der-band-ein.html' title='Mit Nadja unter Decke... also der Band. Ein kleiner Abstecher in zerrütelnde Dro)))ne-Gefilde'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TUMf3L6N1ZI/AAAAAAAAAKU/CkZrzLEAf3M/s72-c/earth.gif' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-729970944987221108</id><published>2011-01-23T20:15:00.003+01:00</published><updated>2011-01-23T20:22:42.333+01:00</updated><title type='text'>Botch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTx-swaMbXI/AAAAAAAAAKE/DMs8S8B6Jy0/s1600/fight%2Bclub.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 138px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTx-swaMbXI/AAAAAAAAAKE/DMs8S8B6Jy0/s320/fight%2Bclub.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5565462546897202546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BOTCH machten Mathcore noch zu einer Zeit, in der man das Ganze noch nicht Mathcore genannt hat. Das hört man ihnen an: Ihre Musik ist – natürlich – absolut chaotisch, wild und unberechenbar, reich an Dissonanzen und Rückkopplungen und mit einem Sänger bestückt, welcher sich dazu herzhaft die Seele auskotzt. Doch sie tragen dieses Korsett locker (geht das eigentlich? Also mit Korsetts? Ich hab noch nie eins getragen!), und vor allem müssen sie es nicht immer tragen. Das bewiesen schon die letzten Songs des ‘99er Outputs und Genre Klassikers „We Are The Romans“, welcher die sonstigen Rasereien und Wutausbrüche in eine immer düstere und abgründigere Richtung lenkte, bis dann in „Man The Ramparts“ minutenlang nur noch klaustrophobische Sounds auf dem Trommelfell auf und ab hüpften, und man sich in „Unt“ letztlich sogar ganz abwegigen, elektronischen Eskapaden hingab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BOTCHs letztes Lebenszeichen unter diesem Namen – „An Anthology Of Dead Ends“ – machte da keine Ausnahme. Die EP, die anfangs so bedrohlich und peitschend daher kommt, verliert sich dann im Laufe der Spielzeit auch vermehrt in ganz abwegige Regionen. „Afghamistam“ klingt so, wie der (vor-)letzte Song einer Band klingen muss; er klingt pathetisch, feierlich, und doch ruhig, gelassen und schlichtweg glücklich – so ähnlich wie das zwiespältige Happy End von Fight Club, nur halt mit BOTCH statt den PIXIES. Passt ja auch: Nachdem, was einen da alles an Abgründen die letzten zwei Stunden offenbart wurde. Doch wo bei Fight Club schon die Credits laufen, wird bei BOTCH in „Micaragua“ noch mal alles, was noch so an Hass da ist, gebündelt und ausgekotzt. Damit dann genug neue Liebe da ist, um im neuem Jahrtausend mit so großartigen Projekten wie MINUS THE BEAR, THESE ARMS ARE SNAKES oder vor allem RUSSIAN CIRCLES (&lt;3) zu glänzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Botch - An Anthology Of Dead Ends (2002) / We Are The Romans (1999)&lt;br /&gt;Genre: Mathcore / Noise&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/YjIdXnilAfA" frameborder="0" allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/OI0_jmR8HeY" frameborder="0" allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-729970944987221108?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/729970944987221108/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/botch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/729970944987221108'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/729970944987221108'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/botch.html' title='Botch'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTx-swaMbXI/AAAAAAAAAKE/DMs8S8B6Jy0/s72-c/fight%2Bclub.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-6276516456709748707</id><published>2011-01-17T19:58:00.003+01:00</published><updated>2011-01-17T20:06:01.684+01:00</updated><title type='text'>The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSRnS0gwaI/AAAAAAAAAJc/sVX7BD7TE0w/s1600/gl%25C3%25BChw%25C3%25BCrmchen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSRnS0gwaI/AAAAAAAAAJc/sVX7BD7TE0w/s320/gl%25C3%25BChw%25C3%25BCrmchen.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5563231543962419618" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lichter. Minimetergenau zwischen den beiden Fahrbahnen der Autobahn nebeneinander platziert. Langsam nähern sie sich einen wie Scharen von Glühwürmchen, und obgleich sie fest an der Seite der Fahrbahn in den Laternen fixiert sind, so wirkt es als würden sie wie eben Glühwürmchen auf einen zukommen. Die Nacht kann so grell sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;THE KILIMAJARO DARKJAZZ ENSEMBLE sind diese Glühwürmchen, diese grellen, aneinandergereihten Autobahnlaternen in der Nacht. Was auch sie ausmacht ist eine subtile, und dennoch irgendwie aufdringliche Schönheit, eine Schönheit welche man zunächst nicht wahrnimmt und erst dann ins Auge sticht, wenn man längst von ihr umschleiert wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Stil hat – entgegen dem, was der Titel vermuten lässt – nicht viel mit Jazz am Hut, obwohl hin und wieder mit jazzigen Sounds wie einem Saxophon oder dem genretypischen gedämpften Drumming experimentiert wird. Viel mehr sind THE KILIMAJARO DARKJAZZ ENSEMBLE elektronisch veranlagt, und erinnern in dem wie sie es machen und in dem was sie damit ausdrücken stark an ULVER auf ihrem Vorzeigewerk „Perdition City“, welches im Jahre 2000 urbane Schönheit auf ein völlig neues Level hievte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiele gefällig? „Vegas” glänzt durch eine gewisse urbane Hektik, bei der elektronische Sounds sprudelnd an einen hin und her vorbei zischen.  „Pearls For Swine“ sowie das spätere, 15-minütige „March Of Swine“ sind durchtrieben von einer tiefen Traurigkeit, dessen weiterer Gefühlsverlauf die wildesten Züge annimmt, und „Rivers Of Congo“ ist wie ein Spaziergang durch nebelige Straßen und dunkle Gassen, bei denen man hin und wieder einen Saxophonisten in ferner Weite zu vernehmen meint. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble - s/t (2006)&lt;br /&gt;Genre: Elektro / Ambient&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gKNGRyU52-k?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/gKNGRyU52-k?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-6276516456709748707?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/6276516456709748707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/kilimanjaro-darkjazz-ensemble.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6276516456709748707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6276516456709748707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/kilimanjaro-darkjazz-ensemble.html' title='The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSRnS0gwaI/AAAAAAAAAJc/sVX7BD7TE0w/s72-c/gl%25C3%25BChw%25C3%25BCrmchen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-3463432125776203282</id><published>2011-01-09T15:45:00.007+01:00</published><updated>2011-01-09T16:03:52.142+01:00</updated><title type='text'>Das sollte man 2010 musikalisch nicht verpasst haben (Teil 3)</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Jvlith Krishvn – vv&lt;br /&gt;Genre: Noisecore&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKMoE8KuI/AAAAAAAAAI0/Oi60k-Utahc/s1600/jvlith%2Bkrisvn%2B-%2Bvv.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 250px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKMoE8KuI/AAAAAAAAAI0/Oi60k-Utahc/s320/jvlith%2Bkrisvn%2B-%2Bvv.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5560197533230967522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß noch dass ich am Anfang überhaupt nicht auf „vv“ klar kam. Chaotisch und vertrackt sind viele, doch die meisten Bands dieser Gangart haben dann doch immer irgendwo ihre greifbaren Momente. Zwar fühlt man dann nach dem ersten Hördurchgang immer noch so als wäre man gerade von einer Dampfwalze überrollt, doch immerhin motivieren einige Nuancen dann noch mal etwas genauer hinzuhören. Das einzige, was mich bei JVLITH KRISHVN am Anfang zum weiterhören motiviert hat war neben der Tatsache, dass ich mich nicht einfach geschlagen geben wollte dieser unglaubliche wuchtige, dreckige Sound und diese wirklich immense (!!) Energie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Greifbar wird diese Musik erst, wenn man sich an ihre eigenwillige Art gewöhnt hat Songs zu schreiben. Spontanität ist das entscheidende Stichwort, denn JVLITH KRISHVN machen gern in völlig unerwarteten Momenten einen U-Turn oder arrangieren ihre Stücke plötzlich mal in ganz abwegige Sphären. Hat man sich daran aber erst einmal gewöhnt bewundert man (hoffentlich!) diese unglaubliche Impulsivität, diesen Spagat zwischen allem was extrem und zerstörend klingt und die teils wahnsinnig gewaltigen Rifffragmente, welche einem unentwegt um die Ohren rasen. „vv“ klingt wie eine adrenalingeladene Jamsession zwischen Punks, welche sich vor dem musizieren Speed und Ecstacy eingeschmissen und die Tage zuvor in einem engen Raum eingesperrt waren, wo sie dann dauerhaft mit Platten von BOTCH und CONVERGE wachgehalten wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YuYGP_K8SoU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/YuYGP_K8SoU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;JAW – Täter Opfer Ausgleich&lt;br /&gt;Genre: Deutschrap&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKUjjZQBI/AAAAAAAAAI8/f_ZsZ3_-QeI/s1600/JAW_Taeter-Opfer-Ausgleich.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKUjjZQBI/AAAAAAAAAI8/f_ZsZ3_-QeI/s320/JAW_Taeter-Opfer-Ausgleich.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5560197669455478802" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;„Täter Opfer Ausgleich“ ist mir – bei Lichte betrachtet – eigentlich nur wegen zwei Tracks nachtragend weiter in Erinnerung geblieben: TOA 1 &amp; 2 (Kurzform für „Täter Opfer Ausgleich“). In beiden Songs, welche gleichzeitig neben den ganzen Skits leitendes Element des Gesamtkonzepts sind, beschreibt JAW in aller Ausführlichkeit einen alten Ego, welcher aufs Brutalste Rache an seine Peiniger aus seiner Jugend begeht. JAW tut dies dabei mit einer derartigen Wortgewandtheit und (gerade auch beattechnisch!) mit solch einer Atmosphäre, dass selbst Everbodysdarling PREZIDENT in Sachen Storytelling ins Schwitzen geraten würde. Was aber natürlich nicht heißen soll, dass JAW auf „Täter Opfer Ausgleich“ sonst nur Mangelware präsentieren würde: Schon der Opener „Vorgespräch“ zaubert einen in seiner beklemmenden Aufbruchsstimmung eine ganz schöne Gänsehaut auf die Haut. „Elena“ ist zudem eine berührende Geschichte über Liebe, die nicht erwidert wird, und auch „Cymbalta“ beweist Storytelling-Fertigkeiten, welche in der Lage sind etwas in einen auszulösen, mitzufühlen. Doch zwischen solchen Glanzstücke bewegt sich JAW mit einem Drahtseilakt zwischen Satire und Ernsthaftigkeit, beispielsweise wenn er in „Meine Fans“ mit Augenzwinkern seine Hörerschaft charakterisiert oder sich in „Kein Star“ mit dem klassische Hip-Hop-Thema Fame auseinandersetzt. Das klappt meistens ganz gut, kommt aber manchmal wie bei „Dokta Jotta“ etwas nichtssagend rüber und will auch nicht ganz ins Albumkonzept passen. Doch der Humor gehört bei JAW eben dazu, und dank einiger durchaus zum Schmunzeln anregender Lines wird der Herr auch auf „Täter Opfer Ausgleich“ nie wirklich schlecht. Und mit dem abschließenden, zutiefst atmosphärischen „Zeit“ (mit Asztakkt) verzeiht man JAW eh wieder alles – dafür ist einfach die Symbiose aus Regentropfen-Beat und beschwörender Lines einfach zu perfekt. Ist „Täter Opfer Ausgleich“ also jetzt einer dieser Alben des Jahres, die man unbedingt gehören haben sollte? Ich denke: Deutschrap-technisch gab es neben der neuen MARTERIA oder PREZIDENT und all den etwas unkonventionelleren Releases wie von AUDIO 88 &amp; YASSIN oder den Postrap-Releases kaum etwas Besseres, und auch wenn das Niveau nicht immer konstant auf einer Ebene gehalten wird, so bietet er ein ausgefeiltes Gesamtwerk mit vielen ergreifenden Momenten – und eben diesen beiden Ausnahmetracks, die man meiner Meinung nach in diesem Genre locker zu den besten dieser Dekade zählen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2y8N6qYTmBw?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/2y8N6qYTmBw?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ion Dissonance – Cursed&lt;br /&gt;Genre: Mathcore&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKd0Vq8HI/AAAAAAAAAJE/5JdbeVmCXdA/s1600/ion%2Bdissonance%2B-%2Bcursed.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKd0Vq8HI/AAAAAAAAAJE/5JdbeVmCXdA/s320/ion%2Bdissonance%2B-%2Bcursed.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5560197828580143218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine Platte, zu der mir immer noch irgendwie die richtigen Worte fehlen. Die Emotionen in mir hervorruft, die nur äußerst schwer mit der Tastatur zu bändigen sind. Aber stopp: ION DISSONANCE – waren das nicht die, die vor ein paar Jahren diese Mosh-Platte „Minus The Herd“ hervorgebracht haben? Klar, war ja nett, sogar atmosphärisch und so, aber auch nichts Weltbewegendes – so zumindest weitgehend der Konsens. Die Zeiten, wo diese Band so absolut kaputte und pechschwarze Meisterwerke wie „Breathing Is Irrelevant“ oder vor allem „Solace“ geschrieben hat gelten da größtenteils als vergessen. Und diejenigen, welche diese Platten noch kennen und auch lieben gelernt haben wollen größtenteils erst recht nichts von dem wissen was da auf „Minus The Herd“ stattgefunden hat. Nicht dass die Platte total poppig geworden wäre, aber sie war halt schon weitaus, sagen wir „zugänglicher“ – zumindest im Vergleich zu dem, was diese Band davor gespielt hat. Statt chaotischer Weltuntergangsstimmung wisch dem Gefrickel größtenteils Downtuning-Stakkato, welcher halt einfach total gut tanzbar ist. Und „tanzbar“ war ja nie unbedingt ein Attribut, welches sich ION DISSONANCE auf die Fahne geschrieben haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich empfand „Minus The Herd“ nie als derartig schlimm, schließlich hat das Teil immer noch gehörig Atmosphäre und weitaus mehr Tiefgang als das meiste artverwandte. Aber klar: Die alten ION DISSONANCE wollte auch ich zurück. Und die bekam ich mit „Cursed“ auch zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit so Back-To-The-Roots-Dingern ist das ja immer so eine Sache, gerade im Thrash- und Death-Metal-Sektor versuchen sich ja Urgesteine des Öfteren daran und scheitern dabei nicht unbedingt auf ganzer Linie, wirken aber dennoch irgendwie wie ein großer Schatten ihrer selbst. Bei „Cursed“ ist das keineswegs so. Und das liegt vor allem daran, dass sie trotz aller Rückbesinnung keineswegs auf der Stelle stehen bleiben. Dass „Cursed“ nach alten ION DISSONANCE und doch irgendwie frisch und neu klingen mag unter anderem daran liegen, dass ION DISSONANCE seit damals einen neuen Sänger haben. Der übrigens emotionaler denn je klingt, und sich an einigen Stellen wahrhaftig die Seele aus dem Leib schreit. Doch es sind auch andere Dinge: „Cursed“ ist chaotisch und verfrickelt wie eh und je, hat aber auch viel von der Breaklastigkeit und Aufgeräumtheit seines Vorgängers mitgenommen. Das Beste aus beiden Welten, quasi. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wichtigste ist aber dass „Cursed“ zwar genauso düster und kaputt, ja einfach atmosphärisch wie seine Vorgänger klingt, dies aber wieder mal irgendwie anders ausdrückt. Die Ideen wirken frisch, schon angefangen mit dem stampfenden und absolut wuchtigen Intro. „You People Are Messed Up“ lässt alte Dissonanzen völlig neu in Lauf, lässt Soundwände regelrecht an einen vorbei zischen und hat mit dem starken Delay in den Gitarren auch irgendwie einen hypnotischen Effekt. „This Is The Last Time I Repeat Myself“ nimmt einen in seiner Wut über Unglück und seiner Symbiose aus Text und Musik völlig gefangen, die Zeilen „What the fuck is the matter with you / After all this shit that you brought us through / Is this really where we’ve come to? / After broken down this feels just like deja-vu” fühlen sich gepaart mit den schlichtweg niederwalzenden Gitarren an wie jemanden mit der Faust zu Boden zu schlagen und gleichzeitig selbst getreten zu werden, während man am Boden liegt. Am krassesten ist aber immer noch das Ende: „They’ll Never Know“ wirkt bedrohlicher denn je, zermalmt einen mit seinem knirschenden Rhythmus. Der sich darauf immer weiter manifestierende musikalische Untergang hat schon fast etwas vom absolut grandiosen „Signature“ damals von der „Solace“, und ist doch irgendwie anders. Später läuft minutenlang immer und immer wieder dieselbe Nachricht auf dem Anrufbeantworter, „I’m sorry“ heißt es da immer und immer wieder und immer und immer wieder wird die Nachricht wieder zurück gespult. Nach so einen fertigen Ende wirkt das beinahe wieder strahlende „Pallor“ fast schon grotesk, gerade im ewig düsteren ION-DISSONANCE-Kosmos. Doch die fast schon positive, aber vor allem kraftvolle Art des Abgangs in „Pallor“ sorgt noch mal zusätzlich dafür, dass „Cursed“ als Album in der Diskographie völlig für sich alleine steht: Trotz all dem Dreck, trotz all der Psychosen wird sich noch mal die Ärmel hochgekrempelt, die Faust auf den Tisch gehauen, oder sich einfach mal unter die Dusche gestellt um doch mal nach langem die muffige Wohnung zu verlassen. All das lässt mich mit jedem Hördurchgang mehr und mehr die Frage aufkommen, ob „Solace“ nach wie vor dieses unumstößliche beste Werk dieser Band ist. Vielleicht mag das textlich noch so sein, doch rein musikalisch beweist „Cursed“ dass ION DISSONANCE mittlerweile weit mehr als nur ein Schatten ihrer selbst sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AiNFcMglVOg?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/AiNFcMglVOg?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Kvelertak – s/t&lt;br /&gt;Genre: Hardcore / Black Metal / Punk&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKm_MPRJI/AAAAAAAAAJM/U7g4t9xN8tw/s1600/kvelertak%2B-%2Bkvelertak.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKm_MPRJI/AAAAAAAAAJM/U7g4t9xN8tw/s320/kvelertak%2B-%2Bkvelertak.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5560197986112193682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CONVERGE-Gitarrist und Star-Produzent Kurt Ballou, welcher auch das aktuelle KVELERTAK-Debüt produziert hat (oder für welches er, wie er sagt, lediglich Toningenieur war), äußerte sich über deren neues Album in der aktuellen OX wie folgt: „[…] Nimm nur als Beispiel KVELERTAK, die wirklich ein cooles Album gemacht haben, und ich habe lange mit denen diskutiert und versucht sie davon zu überzeugen, ihre Songstrukturen zu vereinfachen. Das wollten die aber nicht, und so ist das zwar ein gutes Album geworden, das meiner Meinung nach aber noch viel besser sein könnte, wenn sie auf mich gehört hätten.“ Trotzdem heißt es allgemeinhin, KVELERTAK seien DIE Newcomer des Jahres, wenn es um härtere Gitarrenmusik geht. „Ihre Lieder folgen alle dem Prinzip Intro-Chorus-Bridge-Chorus-Bridge-Verse-Verse-Other Bridge-Outro. So eine Struktur ist nicht einprägsam, zumindest für meine Ohren, und ich versuchte sie zu überzeugen, die Songs umzuarrangieren, aber das wollten sie nicht.“. Dennoch ist KVELERTAKs Debüt für ein Album, das kunterbunt unzählige Genres und Referenzen mitnimmt überraschend catchy. Hat denn nun der gute Herr Ballou einfach Unrecht? Der Mann, der der Platte (wie auch vielen anderen) einen angenehm organischen und dreckigen, aber klaren Sound verpasst hat, äußert sich während des Interviews noch häufiger über die Wichtigkeit von eingängig arrangierten Platten in der heutigen Zeit, in der sich die Leute höchstens noch Zeit dafür nehmen würden kurz 30 Sekunden bei MySpace reinzuhören, anstatt sich wirklich mit der Musik zu beschäftigen. Er spricht ja auch aus Erfahrung: Seine Band CONVERGE gilt zwar durchaus als, naja sagen wir für untrainierte Ohren „anstrengend“, jedoch sind die Songs immer aufgeräumt und klar strukturiert, und vor allem gar nicht so chaotisch wie man zunächst denken könnte. Und ohne dieses Strukturiertheit, ohne diese Aufgeräumtheit, wären dann CONVERGE immer noch diese einflussreichen Könige der Szene, welche sie heute sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ballous Aussagen haben sicherlich einen wahren Kern. Tatsächlich gibt es heutzutage einen Großteil an Hörern (gerade auch in der Hardcore-Szene), welche einer Band oder einem Album nicht immer die Zeit schenken, welche sie eigentlich verdient hätten. Dass dem aber nicht immer so sein muss, beweist die Resonanz auf KVELERTAKs Debüt. In der Tat wirken ihre Songs an einigen Stellen leicht umständlich (oder sagen wir: sie driften gerne mal etwas ab), doch die Leute hörten sich das Album an – auch wenn sich (was übrigens auch auf mich zutriffte) nicht gleich das „Aha“-Erlebnis breit machen will. KVELERTAK haben eben etwas Interessantes, Eigenständiges – und das macht vor allem heutzutage den Unterschied, wie ich finde. Ihr Stilmix aus Ecken wie Hardcore, Black Metal und Punk sowie der leicht progressive Touch, der manchmal etwas an BARONESS oder BETWEEN THE BURIED AND ME (wenn auch natürlich nicht in ganz so krassen Ausmaß) erinnert, hat einfach was. Und sicherlich dürfte auch das einen wiedermal den Atem raubende Artwork von John Baizley viel zur „Ich hör doch noch mal was genauer hin“-Welle beigetragen haben. Darüber hinaus strahlen KVELERTAK so etwas angenehm Positives aus, trotz eigentlich so musikalisch „böser“ Referenzen. Auch Live hatte sich das für mich bestätigt: KVELERTAKs Musik (und die Band natürlich auch selbst) sorgt für ordentlich Laune, obwohl sie bei all dem nie einen gewissen Anspruch oder Tiefgang vergessen. Und dass bei all dem noch etwas hängen bleibt liegt vor allem an den einfach nur ausdrucksstarken Gitarrenriffs, welche bei aller Umständlichkeit immer die Ordnung wieder zurück bringen. Daher: Schön, dass sich manchmal doch noch Qualität durchsetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8psAl2GgxDY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/8psAl2GgxDY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Noisia – Split The Atom&lt;br /&gt;Genre: Drum and Bass&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKvqavRBI/AAAAAAAAAJU/bQsGjnZtwvI/s1600/noisia%2B-%2Bsplit%2Bthe%2Batom.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKvqavRBI/AAAAAAAAAJU/bQsGjnZtwvI/s320/noisia%2B-%2Bsplit%2Bthe%2Batom.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5560198135154689042" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alle sprechen sie jetzt von Drum And Bass, gehen auf jede Party der irgendeinen Floor mit dieser Musik bedient, frei nach dem Motto: „Hauptsache Drum And Bass!“ – ähnlich, wie sich das die letzte Zeit mit Dubstep verhält. Soll mir aber natürlich egal sein, solange die Leute dabei nicht eine Formation vergessen: NOISIA! Das holländische Trio, welches schon mit Größen wie PHACE zusammengearbeitet hat, hat nämlich mit „Split The Atom“ so ziemlich das Jahrhundertwerk dieser Sparte veröffentlicht. Große Worte für eine Formation, welche ohnehin schon unter Gefahr steht, den berüchtigten Stempel „Hype“ aufgesetzt zu bekommen, doch wie kann man anders bei der Qualität dieses Albums? 19 Tracks, mal unauffälliger, sphärisch-atmosphärischer (beispielsweise „Thursday), mal so elektronische Gewitter wie das wahnsinnige „Stigma“. „Machine Gun“ hingegen punktet mit einen zunächst stampfenden, dann aber nach und nach Tempo aufbauenden Songverlauf, während der Titeltrack beispielsweise eingängig Leichtigkeit mit schrillen Sounds verbindet. In ihrer Vielfältigkeit erinnern NOISIA mitunter an APHEX TWIN auf ihren Ausnahmewerk „Druqks“, denn auch hier werden Experiment, Atmosphäre und Wuchtigkeit zu einem spannenden Ganzen verbindet. Und Lobpreisender als mit so einem Vergleich kann ich das Ganze eigentlich gar nicht mehr abschließen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/onLIQrJ7gMQ?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/onLIQrJ7gMQ?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Vj10QCjQRnk?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Vj10QCjQRnk?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-3463432125776203282?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/3463432125776203282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/das-sollte-man-2010-musikalisch-nicht_09.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/3463432125776203282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/3463432125776203282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/das-sollte-man-2010-musikalisch-nicht_09.html' title='Das sollte man 2010 musikalisch nicht verpasst haben (Teil 3)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSnKMoE8KuI/AAAAAAAAAI0/Oi60k-Utahc/s72-c/jvlith%2Bkrisvn%2B-%2Bvv.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-3952370971469952319</id><published>2011-01-05T13:44:00.007+01:00</published><updated>2011-01-05T13:56:58.136+01:00</updated><title type='text'>Das sollte man 2010 musikalisch nicht verpasst haben (Teil 2)</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Mouse On The Keys – An Anxious Object&lt;br /&gt;Genre: (New) Jazz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRnyqMSyNI/AAAAAAAAAIM/RexKuuWfnzg/s1600/Mouse%2BOn%2BThe%2BKeys%2B-%2BAn%2BAnxious%2BObject.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 280px; height: 280px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRnyqMSyNI/AAAAAAAAAIM/RexKuuWfnzg/s320/Mouse%2BOn%2BThe%2BKeys%2B-%2BAn%2BAnxious%2BObject.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558681960099006674" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;Denovali wieder. Mit einer Band, die keiner so richtig dieses Jahr auf dem Radar hatte, aber eben wieder dieses Label. Aus Japan kommen sie – und sie kamen um zu bleiben: In den Ohren, in den Herzen der Menschen, die sie bis jetzt hören durften, und gewiss waren MOUSE ON THE KEYS neben OMEGA MASSIF vielleicht DAS Highlight des Denovali Swingfests (welches ich mal wieder verpasst habe, leider leider leider). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MOUSE ON THE KEYS habe ich dieses Jahr  zum einen als einer der konsensfähigsten, zum anderen aber auch als einer der bezauberndsten und überwältigensten Platten wahrgenommen. Weil sie den klassischen, (in diesem Fall) vom Klavier beherrschten Jazz einen völlig neuen Anstrich geben und aus ihrer eigentlich entspannten Art heraus die zauberhaftesten Momente gestalten die ich seit langem in diesem Bereich hören durfte. Wobei sie auch leicht chaotisch und virtuos können. Doch dabei bleiben sie stets greifbar, stets verträumt. Klaviermelodien wie in „Double Bind“, für die so viele Pianisten alles geben würden (und sollten!), dieses Saxophon mit diesen ganzen wärmenden Tönen direkt zu Beginn und auch später noch in „Seiren“ – wow. Und auch das so unglaublich ruhige und minimalistische „Uruboros“ hat so etwas völlig faszinierendes, emotionales, wo jeder Klavierton wie eine Träne aufs Gemüt wirkt. Wer MOUSE ON THE KEYS dieses Jahr nicht gehört hat, hat definitiv etwas verpasst.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_ThEGqbI7JI?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/_ThEGqbI7JI?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9aTzpIyugkU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/9aTzpIyugkU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sex Jams – Post Teenage Shine&lt;br /&gt;Genre: Noise Rock&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRn8nTEdHI/AAAAAAAAAIU/_wSso-9cuCg/s1600/Sex%2BJams%2B-%2BPost%2BTeenage%2BShine.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 250px; height: 250px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRn8nTEdHI/AAAAAAAAAIU/_wSso-9cuCg/s320/Sex%2BJams%2B-%2BPost%2BTeenage%2BShine.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558682131120813170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kennt noch wer DIMITRIJ? Diese österreichische Screamo-Band? „Words + Objects“? Egal: Gibt’s eh nicht mehr. Dafür jetzt SEX JAMS. Und wer DIMITRIJ jetzt doch kennt, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass auf jenem letzten Lebenszeichen „Words + Objects“ immer mal irgendwer weibliches ab und an mit ins Mikro brüllen dürfte. Tatsächlich ist genau die jetzt Sängerin eines der sich aus DIMITRIJ ergeben habenden neuen Bands geworden, während wiederum der ehemalige DIMITRIJ-Sänger bei SEX JAMS nun den Bass bedient. Wie auch immer: SEX JAMS sind die Band der Stunde. Und statt Screamo gibt’s jetzt Noise Rock der Marke NO AGE oder (ja, schon wieder) SONIC YOUTH auf die Ohren. Aber halt: Wenngleich SEX JAMS selbst von sich sagen, dass man sich an den „gefährlichen“ Sachen aus den 80ern und 90ern orientiert, so will ich SEX JAMS ungern an irgendeinen Vergleich aufhängen. Aber so ist das halt oft bei Bands dieses Genres: Die Referenzen verschlägt es in ähnliche Ecken, jedoch ist die Energie immer eine ganz eigene, ja eine sehr persönliche, weswegen Vergleiche meist irgendwie doof sind. Also bleiben wir mal ganz nah bei der Platte. „Green Weather Lake“ ist ein tolles Beispiel für das was die Band ausmacht: Schrille, effektbeladene Gitarren, ein markantes Riff, eine mal ganz ruhige, sich einen ganz nah ans Ohr setzende und beinahe flüsternde, mal eine sich völlig überschlagende und dissonante Sängerin und dann mit der Zeit so eine ganz spezielle, sich aufbauende, irgendwo hypnotische Stimmung. „On Our Way Home Is Nowhere“ kommt aufs ähnliche heraus, geht das alles aber ganz anders an: Laut-Leise-Kontraste gibt’s öfter, doch hier hat das alles etwas völlig spannendes, mit einem fast schon melancholischen (oder besser: von Ungewissheit geprägten) Unterton. Die Mittel dieser Band sind einfach und nicht neu, in dieser zusammengesetzten Form aber doch irgendwie doch anders und absolut aufregend: Lärm trifft auf Tanzbarkeit, Meditation auf Impulsivität, und das alles wird getragen von wunderschönen Gitarreneffekten und einer absolut spielfreudigen und energischen Sängerin. Und wie gesagt: Live ebenfalls absolut empfehlenswert, da intensiv!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Qe5rNSHzbCo?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Qe5rNSHzbCo?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Weekend – Sports&lt;br /&gt;Genre: Noise Rock / Shoegaze&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRoE-wXu3I/AAAAAAAAAIc/6K3akeHmE7k/s1600/weekend%2B-%2Bsports.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRoE-wXu3I/AAAAAAAAAIc/6K3akeHmE7k/s320/weekend%2B-%2Bsports.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558682274856680306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir bleiben bei Noise und artverwandten, denn 2010 war das Jahr der von Effekten durchtriebenen und sich so ins Gehirn bohrenden, aber vor allem irgendwie anderen Gitarrenmusik. Glücklicherweise sind wir bei WEEKEND endlich bei einer Band dieses Genres angelangt, bei der man weder von einem vermeintlichen SONIC-YOUTH-Plagiat noch von irgendwelchen sonstigen Parallelen sprechen kann, denn vielmehr geht es auf „Sports“ in Richtung MY BLOODY VALANTINE. Das heißt: Rückkopplungen und Effekte, die sich Live anfühlen als könnten sie die Wände aufessen (oder zumindest an ihnen sägen), und sich dazu irgendwo inmitten all dieser füllenden Klangsphären einordnender Gesang, der etwas irgendwie grotesk poppiges irgendwo dazwischen quetscht. Heißt wiederum: Kopfhörer auf und absinken, absinken in traumartige und fast schon surreale Soundcollagen, dessen rockiger Ansatz von einer kuscheligen Bettdecke begraben und einem Damoklesschwert bewacht wird.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/R09cE_-kssY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/R09cE_-kssY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;War From A Harlots Mouth – MMX &lt;br /&gt;Genre: Mathcore / Sludge / (Jazz) + alles andere, was sonst noch so düster und extrem klingt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRoQ0cdMtI/AAAAAAAAAIk/ugyB8FaDZsQ/s1600/wfahm%2B-%2Bmmx.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRoQ0cdMtI/AAAAAAAAAIk/ugyB8FaDZsQ/s320/wfahm%2B-%2Bmmx.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558682478247228114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was hat sich diese Band verändert. „Uptown Girl“ war einmal, und was sich schon auf „In Shoals“ zeigte wird auf „MMX“ nur weiter zementiert: WAR FROM A HARLOTS MOUTH wollen mehr sein als eine weitere Band aus dem leidigen Deathcore-Zirkus, in welchen die Band ja schon zu Zeiten ihres (ja schon damals mitunter recht atmosphärischen und vor allem verspielten) Debüts nie so wirklich reinpassten. Nun steht mehr denn je eine düstere Grundstimmung, aber auch dieses gewisse „bisschen mehr“ in progressiver Hinsicht im Vordergrund. „In Shoals“ wagte diesen ersten Schritt, zeigte erste Gehversuche gen Sludge mit einer beklemmenden Atmosphäre ganz klar als Endziel. „MMX“ macht da weiter: Der düstere Sludge-Teil wird weiter ausgedehnt, ferner wagen sich WFAHM nun auch an einer MESHUGGAH-Neuinterpretation, welcher besser ist als sich das jetzt anhört. Die Herangehensweise erinnert eher an ION DISSONANCE als an Vertreter wie AFTER THE BURIAL, was heißt dass die wahrlich schwer klingenden 8-Saiter-Gitarren eher als Kontrastmittel dezent und mit Gefühl eingesetzt werden. Wobei hier nichts gegen AFTER THE BURIAL gesagt werden soll, schließlich gehören sie meiner bescheidenen Meinung nach zu der besseren Sorte MESHUGGAH-„inspirierter“ Bands. Egal, weiter: Auch schön ist die Tatsache, dass der Platte anzuhören ist, dass Gitarrist Simon Hawemann ein Faible für Bands wie DEAHTSPELL OMEGA hat. Und die seit Anfang an mit am Bord vorhandenen und im Genre oft nachgemachten Jazz-Momente haben es auch auf „MMX“ geschafft – wenn auch etwas anders als früher, nämlich wie beim Vorgänger atmosphärischer eingebunden. So hat es vor allem der Übergang von „Supergoat“ zu „Spineless“ sowie das dynamisch-wuchtige „Sleep Is The Brother Of Death“ ganz schön in sich. Was bleibt da? Sicherlich ein weiteres Exempel dafür, dass WAR FROM A HARLOTS MOUTH mehr als nur eine Trenderscheinung der immer mehr absterbenden Deathcore-Welle sind. Und eines in extremeren Gefilden aufregendsten düsteren Platten des Jahres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JEV4RFKSf68?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/JEV4RFKSf68?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Audio 88 &amp; Yassin – Nochmal zwei Herrengedeck, bitte&lt;br /&gt;Genre: Deutschrap&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRobgsLPsI/AAAAAAAAAIs/vZQ3sejeeOg/s1600/Audio%2B88%2B%2526%2BYassin%2B-%2BNochmal%2Bzwei%2BHerrengedeck%252C%2Bbitte.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRobgsLPsI/AAAAAAAAAIs/vZQ3sejeeOg/s320/Audio%2B88%2B%2526%2BYassin%2B-%2BNochmal%2Bzwei%2BHerrengedeck%252C%2Bbitte.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558682661923012290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schon der erste Teil der AUDIO 88 und YASSIN Kollabortation lag schwer im Magen, Teil 2 wirkte Anfang dieses Jahr nun wie der Schlag hinterher in die Magengrube. Zwischen gescheiterten Plattenbau-Existenzen und Perversionen der Gesellschaft spittet sich das Duo (unter anderem auch unterstützt von MORLOKK DILEMMA und RETROGOTT) durch karge und absolut beklemmende Beats. Abgründe werden beschrieben, Fehler oder schlichtweg Menschlichkeit, zwischen Alkoholismus, Glaube und Untergang. Sicherlich kann man AUDIO 88 und YASSIN vorwerfen dass sie sich nur beschweren, anprangern, aber es dabei auch belassen. Oder dass ihre Musik die gesellschaftliche Realität düsterer wiederspiegelt als sie als Ganzes betrachtet vielleicht ist, obwohl hin und wieder etwas (schwarzer) Humor durchschimmert. Dennoch: Songs wie „So viel“, „Kinderwunsch“ oder die beiden „Sandy und Justin“-Stücke lösen etwas in einen aus, und sind allein deswegen nicht egal. Dass das Duo im Deutschrap-Sektor trotz vergleichbarer Vertreter wie bei Postrap Exotenstatus hat, liegt so oder so auf der Hand – genauso wie dass „Nochmal zwei Herrengedeck, bitte“ wieder eine Hip-Hop-Erfahrung der etwas anderen Sorte geworden ist, in welche zumindest mal reingehört werden sollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZXtUAmqU2z4?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/ZXtUAmqU2z4?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-3952370971469952319?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/3952370971469952319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/das-sollte-man-2010-musikalisch-nicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/3952370971469952319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/3952370971469952319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/das-sollte-man-2010-musikalisch-nicht.html' title='Das sollte man 2010 musikalisch nicht verpasst haben (Teil 2)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSRnyqMSyNI/AAAAAAAAAIM/RexKuuWfnzg/s72-c/Mouse%2BOn%2BThe%2BKeys%2B-%2BAn%2BAnxious%2BObject.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-5335851272030394665</id><published>2011-01-04T19:23:00.011+01:00</published><updated>2011-01-05T10:51:50.483+01:00</updated><title type='text'>Das sollte man 2010 musikalisch nicht verpasst haben (Teil 1)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNmeMzGzFI/AAAAAAAAAHc/fYXHZerG2x0/s1600/Eyehategod.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNmeMzGzFI/AAAAAAAAAHc/fYXHZerG2x0/s320/Eyehategod.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558399034123013202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist Winter. Mehr denn je, könnte man sagen. Kein Wetter, bei dem man gerne seine vier Wände verlässt, bei dem aber die dicken Kopfhörer gleich in zweierlei Hinsicht ihre wärmende Wirkung wieder zeigen. Zeit den Blog mal wiederzubeleben. Und was bietet sich da – gerade zu dieser Zeit – besser an, als noch mal auf das vergangene Jahr zurückzublicken? Klar: Macht ja jeder. Gerne liest man’s aber bei den meisten doch. Und zumindest das Schreiben ist mir noch nicht langweilig geworden, daher hier die ersten fünf Platten aus meiner „Das sollte man 2010 musikalisch nicht verpasst haben“-Reihe. Unsortiert, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, genretechnisch völlig chaotisch und immer fünf Platten. Here weg go:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ten Kens – For Posterity &lt;br /&gt;Genre: Noise Rock&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNmmh3r60I/AAAAAAAAAHk/bhaHS6K_0GE/s1600/ten%2Bkens%2Bfor%2Bposterity.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNmmh3r60I/AAAAAAAAAHk/bhaHS6K_0GE/s320/ten%2Bkens%2Bfor%2Bposterity.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558399177218321218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;TEN KENS kannte ich vorher nicht, als ich sie dieses Jahr zum Rezensieren auf Allschools bekam. Sie kam zusammen mit einer Ladung von Fat-Cat-Releases, und wie man das so macht hört man vor dem Besprechen der Platte erst mal grob auf MySpace rein. Zu dem Zeitpunkt hatte ich „For Posterity“ so gut wie keine Beachtung geschenkt, fand die parallel dazu zu besprechenden Platten von MAPS &amp; ATLASES sowie SILJE NES viel spannender. Beide Platten fand ich letztlich gut, doch letztlich blieben nur TEN KENS für mich weiterhin – abseits Allschools – bestehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich das sicher den meisten mit „For Posterity“ gegangen sein, ist das Teil doch total untergangen dieses Jahr. Nur dadurch, dass ich durch meine Tätigkeit bei Allschools in gewisser Weise dazu gezwungen war genauer hinzuhören (ich hoffe das klingt jetzt nicht abgehoben!), ist mir glücklicherweise dieses Juwel nicht abhandengekommen. Aber was wird überhaupt auf „For Posterity“ gespielt? Wer es sich einfach machen wollen würde, der würde schlichtweg das Etikett „Noise-Rock der Marke SONIC YOUTH“ draufkleben. Das ist insofern verständlich, als dass auch hier die Gitarren effektbeladen um einen her zischen, ein gewisser punkiger Unterton gegeben ist, trotz all dem aber eine gewisse Eingängigkeit bewahrt wird und halt auch hier ein Typ und eine Dame sich den Posten des Sängers teilen dürfen. Trotzdem würde man TEN KENS mit dieser Abstempelung unrecht tun. Der Unterschied liegt wiedermal im Detail – oder ist halt erst auf Albumlänge ersichtlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wehen wir mal etwas Staub auf: „Grassmaster“ ist zum Beispiel so ein Song, der eigentlich bereits alles sagt. Da reicht eigentlich schon der uuuuuuuunglaublich energische Schreipart direkt zu Beginn um zu wissen was es mit dieser Platte auf sich hat, aber man kann auch noch ein Stückchen weiter hören und spüren (!), dass dieses gewisse Feeling auch oder gerade in den ruhigeren Parts transportiert wird. Eine bekannte von mir beschrieb das Ganze mit dem Prädikat „Authentizität“ recht treffend: All die Energie, all der Dreck, all das Chaos und all die brodelnde Ruhe sind (oder wirken) echt. Und das nimmt einen dann irgendwo natürlich auch mit – sei es, wenn TEN KENS in „Johnny Ventura“ ihre verlassenen Momente haben, oder im Titeltrack eine von gemischten Gefühlen durchtriebene Aufbruchsstimmung verkörpern. Allein für dieses (oder treffender: diese) Gefühl(e) ist „For Posterity“ eines DER Alben des Jahres. Doch „For Posterity“ gibt so viel am Rande all dieser Achterbahnfahrten zu entdecken, dass selbst nach dem x-ten Hördurchgang noch was drin ist. Auf jeden Fall mehr als bloß eine einfache SONIC-YOUTH-Kopie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NDHr2lKOGkA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/NDHr2lKOGkA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Killing The Dream – Lucky Me &lt;br /&gt;Genre: Hardcore&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNn7-lkDvI/AAAAAAAAAH0/byXdKybTJp0/s1600/Killing%2BThe%2BDream%2B-%2BLucky%2BMe.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNn7-lkDvI/AAAAAAAAAH0/byXdKybTJp0/s320/Killing%2BThe%2BDream%2B-%2BLucky%2BMe.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558400645215817458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hatte das Release aus einen mir mittlerweile nicht mehr ersichtlichen Grund zunächst ignoriert, obwohl ich eigentlich alles von der Band absolut großartig finde. Irgendwann habe ich doch mal "Lucky Me" ne Chance gegeben, und erstmal: Ist das dieselbe Band, die noch vor gar nicht so langer Zeit das Wutgewitter "Fractures" von der Kette gelassen hat? "Fractures" bestach durch kurze, absolut gebündelte und auf den Punkt geschriene Nummern, "Lucky Me" hingegen eröffnet die EP/das Album (?) zwar mit der obligatorischen Zeile "We are here to destroy" (fett!!, by the way), gleitet dann aber schnell in Parts mit Streichern ab. Später darf dann auch mal der DANCE-GAVIN-DANCE-Sänger ran. Und hätte man mir im Vorfeld gesagt dass der Typ einen Part auf KILLING-THE-DREAM-Platte bekommt, ich hätte gelacht. Funktioniert aber alles überraschend gut, um nicht zu sagen: "Lucky Me" ist für mich die Überraschung des Jahres, obwohl es eigentlich ganz sicher war das wieder was immerhin gutes von den Jungs wieder kommen würde. Und das liegt vor allem an der stets gegebenen, stets kurz vor der Explosion stehenden Energie der Platte, welche selbst in den ruhigeren Parts bewahrt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8_fEv-fGoJg?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/8_fEv-fGoJg?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Soilwork – The Panic Broadcast &lt;br /&gt;Genre: Melodic Death Metal&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNn0TfnKVI/AAAAAAAAAHs/R8kHdE8REBs/s1600/soilwork%2Bthe%2Bpanic%2Bbroadcast.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNn0TfnKVI/AAAAAAAAAHs/R8kHdE8REBs/s320/soilwork%2Bthe%2Bpanic%2Bbroadcast.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558400513389046098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;SOILWORK hatten sich verlaufen. Egal was man von den drei etwas poppigeren (aber meiner Meinung nach immer noch hervorragenden) Vorgängern gehalten hat, so konnte sich allgemeinhin doch der Konsens herauskristallisieren, dass „Sworn To A Great Divide“ nicht so der große Wurf war. Die Produktion war zu plastisch, das Album hatte zu viele Durchhänger und generell wollte das Ganze irgendwie nicht so ganz zünden. Mag am fehlenden Gitarristen, Mit-Songwriter, Produzenten und nicht zuletzt Gründungsmitglied Peter Wichers liegen, ist aber auch egal, denn „The Panic Broadcast“ ist endlich wieder so ein großer Wurf – und das trotz des öden 08/15-Nuclear-Blast-Covers. Eigentlich ist das Album genau so geworden, wie ich es wollte: Die technischen und verspielten Gitarren wie auf meinem Alltime-SOILWORK-Fave „A Predators Portrait“, trotzdem aber diese gewisse SOILWORK-typische catchyness. Somit hat „The Panic Broadcast“ eigentlich alles, was ich von einer SOILWORK-Platte erwarte: Ein gesundes Maß Eingängigkeit und diese gewisse Mitsing-Tauglichkeit, dennoch aber genug Details zum Entdecken und Härte zum Bemühen der altgedienten Luftgitarre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sSXuFw0_CkA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/sSXuFw0_CkA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Foals – Total Life Forever&lt;br /&gt;Genre: Irgendwas-Indie(-Pop)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNoEW56P9I/AAAAAAAAAH8/ycPd0NUl11Y/s1600/foals%2B-%2Btotal%2Blife%2Bforever.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNoEW56P9I/AAAAAAAAAH8/ycPd0NUl11Y/s320/foals%2B-%2Btotal%2Blife%2Bforever.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558400789182562258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Menschen, die lassen sich von Hypes völlig aus der Ruhe bringen. Weil es da „ihre“ Band ist, welche da auf Heavy-Rotation irgendwie läuft, weil es „ihre“ Band ist, über welche nun jeder vermeintliche Unmensch spricht. Ich denke so ist es vielen dieses Jahr mit FOALS gegangen, die ja schon zu Zeiten des hervorragenden Vorgängers „Antidotes“ in aller Hipster Munde waren und es jetzt erst recht sind. Aber legen wir doch mal die Karten auf den Tisch: Was hat diese Band bis jetzt auf die Beine gestellt, um das alles zu verdienen? Ein wie gesagt unglaublich gutes Debüt namens „Antidotes“, welche so angenehm verspielt und vor allem eigenständig war wie lange nichts mehr, was unter den über die Jahre völlig außer Kontrolle geratenen Begriff „Indie“ erschienen ist. Dazu: Live-Shows, die vor lauter Spielfreude strotzen und von einer ganz bestimmten Atmosphäre geprägt sind. Und jetzt „Total Life Forever“. Und ich muss sagen dass es mich wirklich vom Hocker gerissen hat. Ruhiger, aber eben vor allem überraschend anders wurden sie. Keine Stagnation, nach dem musikalisch wild auf und ab hüpfenden Vorgänger wird jetzt abgetaucht; abgetaucht in atmosphärischere Sphären, zur Erschaffung eines liquiden Klangbilds. Fortan hallen die Gitarren bis in die dunkelsten Tiefen des Ozeans, und Sänger Yannis Philippakis verliert sich nun irgendwo zwischen Melancholie und absoluter Lebensfreude, anstatt, wie es die Intro so nett beschrieben hat, wild um sich zu „bellen“. Nicht falsch verstehen: „Antidotes“ war auf seine ganz eigene Art bezaubernd. Doch „Total Life Forever“ fühlt sich an wie das Cover aussieht: Ein erfrischender Sprung ins kalte Wasser bei quälend heißen Temperaturen. Kein Wunder also, dass „Total Life Forever“ für mich und für viele andere DAS Sommeralbum schlechthin war. Und da hinter all der Popigkeit auch genug Substanz steckt ist zu erwarten, dass es nicht dabei bleibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_HqfOWcQ0gU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/_HqfOWcQ0gU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Blackfilm – s/t&lt;br /&gt;Genre: irgendwas elektronisches/soundtrackartiges &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNoOEwvRxI/AAAAAAAAAIE/smRFh_pQGL4/s1600/Blackfilm%2B-%2Bst.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 252px; height: 251px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNoOEwvRxI/AAAAAAAAAIE/smRFh_pQGL4/s320/Blackfilm%2B-%2Bst.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558400956110948114" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;Eigentlich ein Rerelease, jedoch muss das Ganze zu Releasezeiten irgendwie untergegangen beziehungsweise nur als Geheimtipp wahrgenommen worden sein. Klar: Ein Geheimtipp wird das BLACKFILM-Debüt wohl auch mit diesem Rerelease bleiben. Jedoch erscheint das Ganze auf Denovali. Und da gilt ja die Faustregel: Was da erscheint, macht unter den Nerds schnell die Runde. Und das zu Recht – weil halt auch fast ausnahmslos nur interessante und schlichtweg „besondere“ Sachen auf diesem Label erscheinen, und weil jenes BLACKFILM-Debüt das auch sowas von verdient hat! Allein die Vinyl-Aufmachung lässt einen schwärmen: Bei solch faszinierenden, auf Gatefold gedruckten Fotografien will man sofort mehr wissen, mehr hören, ja einfach darin versinken. Die darin verpackten Platten machen das möglich: Schon der Opener wirkt durch sein wildes, jazziges Drumming wie eine Verfolgungsjagd in engen, nebligen Gassen wie in einen dieser vielen 30er-Jahre-Mafia-Streifen. Später machen einen einfach nur perfekt gesetzte Streicher sowie bedrohliche Ambient-Klangsphären sprachlos. Der Vergleich zu BERSARIN QUARTETT hinkt insofern nicht, als dass auch hier ein Soundtrack zu einem Film geschaffen wird, dem man sich im eigenen Kopfkino vorstellen muss. Und das funktioniert natürlich am besten unter dicken Kopfhörern unterwegs zu später Stunde. Gerade zu dieser Jahreszeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/y544VF0I1-U?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/y544VF0I1-U?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-5335851272030394665?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/5335851272030394665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/das-war-2010-musikalisch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/5335851272030394665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/5335851272030394665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2011/01/das-war-2010-musikalisch.html' title='Das sollte man 2010 musikalisch nicht verpasst haben (Teil 1)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TSNmeMzGzFI/AAAAAAAAAHc/fYXHZerG2x0/s72-c/Eyehategod.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-6315712385631778031</id><published>2010-05-09T01:32:00.000+02:00</published><updated>2010-05-09T01:33:17.513+02:00</updated><title type='text'>Gedankenfetzen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S-X0t92TCfI/AAAAAAAAAGo/dkakiBX_N_A/s1600/Deftones+-+Saturday+Night+Wrist.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S-X0t92TCfI/AAAAAAAAAGo/dkakiBX_N_A/s320/Deftones+-+Saturday+Night+Wrist.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469046393044929010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon komisch. Es ist spät abends, eigentlich schon Nacht. Wo andere noch um die Zeit um die Häuser ziehen (was ich ja auch gerne mache) und wieder andere einfach schlafen, verbringe ich meine Zeit in einem nur dezent abgelichteten Zimmer, dessen einzige Beleuchtung das grelle Monitorlicht und eine kleine Tischlampe ist. Schön färbt sie das hellbräunliche Holz in ein gewisses Gold; schön – oder eher: unheimlich-schön - auch, wie deutlich sich dieses bisschen Licht von den weiten Schatten in diesem Zimmer abgrenzt. Im Hintergrund läuft „Saturday Night Wrist“ von Deftones. Ein  Album, welches meine Stimmung, welche weder melancholisch, noch heiter, aber eben doch von beiden Punkten berührt ist, doch sehr gut einzufangen weiß. Es ist eine eigenartige, noch nicht mal nachdenkliche Stimmung. Es ist mehr so ein Schweben in einer hin- und hergerissenen Gefühlslage. Schlafen? Das wäre ja nicht mehr schweben, das wäre ja wieder denken. Und es wäre vor allem nicht Ein-schlafen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Routiniert hacke ich die Socialnetworks und E-Mails ab. Ich überprüfe aller ernstens, ob ich denn „gut ankomme“, gehe also ruhig noch mal alle Profildetails durch und schaue, welche meine Persönlichkeit „am besten hervorheben“ (merkt man, das Fight Club mein Lieblingsfilm ist?!). Na gut, ein wenig ist mir schon langweilig. Aber man braucht ja immer eine Beschäftigung. Genießen? Das hat der Mensch dieser Leistungsgesellschaft doch längst verlernt. Wobei fraglich ist, ob er es je konnte; ob diese „Leistungsgesellschaft“, von der jeder spricht, nicht einfach eine Ausrede für die Faulheit des Menschen ist, einfach zu genießen. Also: Gegen den Strom schwimmen, nicht faul sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedankenfetzen. Zu einer Uhrzeit wie dieser sind Gedanken doch noch am besten aufgehoben. Während alle früh ins Bett gehen, weil sie ja „den Tag genießen wollen“, genießt keiner die Nacht, die dann doch so viel mehr bieten kann. Wobei es schon gut so ist, dass das der gesellschaftliche Tenor ist – schließlich wäre sonst dieser Reiz der Nacht, in der man bei aller Hektik einfach mal durchatmen und sich Zeit lassen kann, weil eben alle schlafen – und damit doch nie ganz weg sind, aber eben weit genug -, verflossen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Reiz des Lebens ist das Potenzial, welches in es steckt. Es geht nicht um davor, es geht nicht um danach; es geht nur um diesen Moment. Das klingt nach abgedroschener Phrase – und sicherlich ist das nicht der Weg, wie ein Mensch in jeder Sekunde Leben sollte -, ist aber die beste Möglichkeit, mit diesem von so vielen enttäuschenden Wahrheiten geprägten Etwas – nämlich dem Leben – klar zu kommen. Es geht darum mit sich in Einklang zu treten – und nicht mit Gott -, und es geht darum, die Dinge zu schätzen, sich Zeit für sie zu nehmen, sie zu genießen – und nicht sie einfach nur zu haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch muss man wieder über diesen eigenen „Platz“ in dieser Welt denken. Zum Beispiel Liebe. War bei mir schon immer ein einziges Bad an Unentschlossenheiten und Unsicherheiten – und das hat sich mit der Trennung vor ein paar Monaten nicht gebessert. Wobei: Das sind dann eigentlich nur meine Vorstellungen von dem was ich will, welche unsortiert sind, weniger mittlerweile das, was sich da mein Ich nennt. Man kann ja nur versuchen zu definieren, was man ist, und wo man hin will. Doch wo man letztendlich landet, das liegt dann doch irgendwie in den Händen des, ja nennen wir es einfach „Schicksals“. Daher kann man nur warten. Doch der Mensch ist ungeduldig – und läuft auch gerne mal gegen Wände, von denen er weiß, dass sie nicht gepolstert sind. Und ich bin ungeduldig. Und diese gewisse Sehnsucht nach Nähe, nach etwas mehr fallen lassen, ja sie macht sich doch immer wieder breit – so sehr man auch mit sich selbst ins reine gekommen ist. Und so geht man durch die Welt; immer mit dem Hintergedanken, irgendwie ankommen zu müssen, und mit der Hoffnung, irgendwen kennenzulernen, wer einem all das geben kann, dabei aber gleichzeitig irgendwo auch in der selben Welt lebt, aber vor allem: etwas abseits dieser Welt, welche da draußen ihren kleinen Krieg führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Von phrasigen Beinahe-Idealismus zu (Achtung: gesellschaftlicher Standard) mädchenhaften Träumereien – ich bin auch nicht besser als dieser Krieg. Wobei „besser“ eh immer das falsche Wort ist, weil man den Menschen als determiniertes, von unübersichtlich zahlreichen Wertevorstellungen geprägtes Etwas gar nicht objektiv bewerten kann. Also sagen wir: anders. Also: nicht anders. Hmn, vielleicht doch besser schlafen? Dafür soll es ja auch Zeit geben. Und dann morgen wieder arbeiten, um sich irgendwann wieder Zeit zu lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-6315712385631778031?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/6315712385631778031/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/05/gedankenfetzen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6315712385631778031'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6315712385631778031'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/05/gedankenfetzen.html' title='Gedankenfetzen'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S-X0t92TCfI/AAAAAAAAAGo/dkakiBX_N_A/s72-c/Deftones+-+Saturday+Night+Wrist.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-2384438408532445852</id><published>2010-03-31T23:28:00.003+02:00</published><updated>2010-03-31T23:32:30.890+02:00</updated><title type='text'>Don't waste time doing things you hate</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S7O_ZcZru2I/AAAAAAAAAGg/ZwSKLy7bNNM/s1600/And%2BSo%2BI%2BWatch%2BYou%2BFrom%2BAfar.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 205px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S7O_ZcZru2I/AAAAAAAAAGg/ZwSKLy7bNNM/s320/And%2BSo%2BI%2BWatch%2BYou%2BFrom%2BAfar.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5454914017517353826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Don’t waste time doing things you hate“. Was für ein Songtitel – ich möchte auf der Stelle jemanden umarmen. „And So I Watch From Afar“ - was für ein Album, was für eine Band:  Ich möchte auf der Stelle durch die Welt rennen und allen Menschen in irgendeiner Form Liebe schenken, auch wenn sie es nicht verdient haben. Aber wer hat schon etwas nicht verdient? Wer hat schon etwas verdient? Wir sind doch auch nur determinierte Opfer dessen, was die Welt aus uns macht. Wir können doch auch alle nichts für unsere Existenz. Moralisch sein ist doch auch nur Egoismus, weil anderen Menschen etwas Gutes tun ja auch nur eine Neigung ist, derer wir uns beugen. Es ist doch alles egal. Also fangen wir an unser Leben, diese Welt zu lieben. Genießen wir die Zeit die wir auf dieser Welt haben – sie ist schließlich nur begrenzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„And So I Watch You From Afar“ macht CELESTE-, SHINING- und/oder KICKBACK-Hörer wieder zu frohen Naturen. Das sind sie ja eigentlich auch: sie haben nur etwas die Orientierung verloren, weil sie mit der Welt überfordert sind; und sie wünschen sich Glück in einer Form der Ästhetik, die eigentlich das Gegenteil in ihr von dem bewirkt (oder bewirken soll), was sie wollen. Wobei Glück ja eine individuell zu definierende Sache ist. Und auch wenn es Großteile der Gesellschaft nicht verstehen können: Auch eine Platte, die „No Love Can Save Me“ heißt, kann mich glücklich machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AND SO I WATCH YOU FROM AFAR werden mich also nicht dazu bringen mit solchen Bands nicht mehr rosigen Pathos und schöne Zeiten zu verbinden. Aber ihre Musik fühlt sich so an wie geteert und gefedert zu werden und trotzdem mit einem breiten Grinsen lachend durch eine Fußgängerzone in Köln zu laufen und komische Dinge zu brüllen. Oder mich mit einem Fettsack mit grüner Hose und weißem Hemd zu prügeln. Oder war das nicht ein Huhn? Irgendwie funktioniert da gerade was nicht mit diesem Apparat, den ich mutmaßlich zum denken benutze. Aber das ist gut, weil mich diese Band, dieses Album mal wieder dazu bringt einfach loszulassen. Von allem. Mal einfach alles treiben zu lassen, aus der Utopie der absoluten Zufriedenheit mal eine völlig normale Sache zu machen. Das mag jetzt für so manch einen viel zu pathetisch und nett klingen (und ich werde wohl, wenn ich das morgen lese, auch kotzen müssen – so als eingefleischter Misanthrop), aber es beschreibt gerade ganz gut wie ich fühle. Und das von einem Postrock-Album. Dabei dachte ich, dieses Genre hätte keinen Spielraum mehr dafür, mich noch mal richtig aus den Socken zu hauen. Wie man sich doch irren kann…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-2384438408532445852?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/2384438408532445852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/03/dont-waste-time-doing-things-you-hate.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/2384438408532445852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/2384438408532445852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/03/dont-waste-time-doing-things-you-hate.html' title='Don&apos;t waste time doing things you hate'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S7O_ZcZru2I/AAAAAAAAAGg/ZwSKLy7bNNM/s72-c/And%2BSo%2BI%2BWatch%2BYou%2BFrom%2BAfar.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-2412942499553479158</id><published>2010-03-28T17:37:00.008+02:00</published><updated>2010-03-28T17:54:59.167+02:00</updated><title type='text'>Zweimal Weltuntergang, bitte: A Storm Of Light / Cobalt</title><content type='html'>Ich komme gerade aus meinem Weltuntergangspathos nicht heraus. Komische Steigerung, wenn den ganzen Tag zuvor schon nur schleppende Schwergewichte liefen. Dabei grüßte mich doch heute schon einige Male die Sonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S694u56JlUI/AAAAAAAAAGI/YV4nw7-4HeI/s1600/A+Storm+Of+Light.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 180px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S694u56JlUI/AAAAAAAAAGI/YV4nw7-4HeI/s320/A+Storm+Of+Light.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453710420982994242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir bleiben dabei erst mal in den schleppenden Sphären der harten und düsteren Musik und kommen zu einer weiteren Platte, die 2009 wohl zu den Aufsehenerregendsten gehörte. Ein bekannter von mir, dessen Geschmack ich grundsätzlich überaus schätze, findet zwar „Forgive Us Our Trespasses“ eher lahm und handzahm, ich aber halte dieses Album für einer der intensivsten und gewaltigsten Platten auf diesem Sektor seit langem, vor dessen Gewalt selbst NEUROSIS Angst haben sollten. Wieso jetzt NEUROSIS? Nun, neben dem stilsitischen Bezug ist A STORM OF LIGHT die Band von dem Herren, der für NEUROSIS oft schon auch die Artworks gemacht hat. Umso erstaunlicher dann, wenn er seinen alten Kollegen so immens zeigt, wo der Hammer hängt – und doch stilistisch in eine völlig eigene Kerbe schlägt (DYING FETUS und MISERY INDEX, anyone?!). Dieser Herr, Josh Graham, ist übrigens nicht bloß für Gesang, sondern auch das Saiten- und Tastenspiel auf „Forgive us Our Trespasses“ verantwortlich – so viel Mal am Rande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S6940DucfhI/AAAAAAAAAGQ/blIhVtDv3Ec/s1600/A+Storm+Of+Light+(2).jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 242px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S6940DucfhI/AAAAAAAAAGQ/blIhVtDv3Ec/s320/A+Storm+Of+Light+(2).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453710509517602322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber kommen wir zum einzig wirklich wichtigen, der Musik: „Forgive Us Our Trespasses“ vertont wie es schon so viele zuvor getan haben den Weltuntergang, schafft dies aber mit einer gewissen Wucht und einem gewissen Charisma, dass man sie unter all diesen Beschwörern der Apokalypse ganz besonders ernst nehmen sollte und muss. Schon „Tempest“ donnert da als einziger Höllensog daher und markiert eindeutig die Stellung dieser Band, und spätestens mit „Midnight“ nimmt man jede Zeile dieses Mammuts bitter ernst. „Forgive Us Our Trespasses“ lebt dabei auch von seinen vielen zurückhaltenden Momenten, langweilt aber nie. Stattdessen bauen A STORM OF LIGHT Spannung, aber auch dieses gewisse Maß an Unbehagen auf. „Omega“ fesselt dann als Rausschmeißer endgültig: Ein sich langsam füllender Spannungsbogen, ausgedehnt und sich irgendwann wie ein Sog nur noch im Kreis drehend – herrlich. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Way down - I remember it is always been / Way down - I remember my place in the stars was black“ &lt;/span&gt;heißt es dann immer, und tatsächlich ist hier der Nullpunkt erreicht, von dem aus es nicht mehr weiter geht. Nach einer minutenlangen Ausdehnung dieses Sogs endet das Album dann völlig abrupt – und lässt den Hörer völlig desillusioniert zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S693yveRL6I/AAAAAAAAAF4/FWNI33wYMqw/s1600/A+Storm+Of+Light+-+Forgive+Us+Our+Trespasses.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 297px; height: 307px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S693yveRL6I/AAAAAAAAAF4/FWNI33wYMqw/s320/A+Storm+Of+Light+-+Forgive+Us+Our+Trespasses.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453709387389546402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Graham verdeutlicht diese Kraft und diese Weltuntergangsstimmung ein weiteres Mal mit einem Artwork, welches ebenso zu beeindrucken weiß wie schon die Musik selbst: Der Kontrast von Natur und Technologie, zwischen Schönheit und Zerstörung – wunderschön verbildlicht, aber dann eben auch wunderschön in Musikform umgesetzt. Sicherlich ein Album, an das man sich erinnern wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/H238Rm0ZUy0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/H238Rm0ZUy0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres Album, welches mich sogar NOCH mehr beeindrucken konnte als es die letzte A STORM OF LIGHT getan hat ist das ebenfalls aus dem letztem Jahr stammende Album „Gin“ der Black Metaler COBALT. Doch Black Metal wäre als Kategorisierung zu einfach – allein schon, weil „Gin“ nicht viel auf traditionelle Konventionen gibt. „Gin“ ist direkt, brachial, und doch auch kontrastreich – was vor allem der Drumarbeit geschuldet ist, die abseits der eher nach vorne gehenden Momente eine treibende, irgendwie hypnotische Stimmung aufbaut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S6937HIkupI/AAAAAAAAAGA/hAzcajOjvyk/s1600/Cobalt+-+Gin.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 250px; height: 248px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S6937HIkupI/AAAAAAAAAGA/hAzcajOjvyk/s320/Cobalt+-+Gin.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453709531179956882" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es sind vor allem solche Songs wie „Stomach“, die mir den Atem rauben: Impulsive, unruhige Riffs, und dann diese einfach nur gewaltige, beinahe irgendwie noisige Entladung gegen Ende – großartig. Und irgendwie in seiner Stimmung, in seiner Art und Herangehensweise völlig anders als all das, was man sonst so aus diesem Genre gewöhnt ist.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9X16w1fCXp4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/9X16w1fCXp4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-2412942499553479158?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/2412942499553479158/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/03/zweimal-weltuntergang-bitte-storm-of.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/2412942499553479158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/2412942499553479158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/03/zweimal-weltuntergang-bitte-storm-of.html' title='Zweimal Weltuntergang, bitte: A Storm Of Light / Cobalt'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S694u56JlUI/AAAAAAAAAGI/YV4nw7-4HeI/s72-c/A+Storm+Of+Light.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-6600728221939348034</id><published>2010-03-28T15:26:00.008+02:00</published><updated>2010-03-28T15:45:29.763+02:00</updated><title type='text'>Die volle Ladung Doom: Abandon / Laudanum / Ahab</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69a3fslU8I/AAAAAAAAAFg/jBmcwt8flDQ/s1600/Abandon.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69a3fslU8I/AAAAAAAAAFg/jBmcwt8flDQ/s320/Abandon.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453677583216759746" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann es sich eine Band erlauben, 20 Minuten am Stück dieselbe Melodie zu spielen? Ja – zumindest, wenn man’s richtig macht. ABANDON machen es richtig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ABANDON, das ist nicht bloß eine weitere Kapelle, die sich den schleppenden Tönen, dem Doom Metal verschrieben hat. Das fängt schon bei den Umständen an, unter dessen „The Dead End“ (treffend betitelt) geschrieben wurde: Johan Carlzon – so viel Personenkult sei erlaubt – starb noch während der Aufnahmen, welche ohnehin von seinen immensen Drogenkonsum geprägt waren. Eine Überdosis gab ihm dann den Rest. Und wie schon beispielsweise beim Vermächtnis JOY DIVISIONs  gibt das dem Ganzen – so makaber das jetzt klingen mag – das gewisse Maß an Authentizität, aber eben auch Schwärze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69ZvCS6iBI/AAAAAAAAAFI/-c3doNPBIhA/s1600/Abandon+-+The+Dead+End.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69ZvCS6iBI/AAAAAAAAAFI/-c3doNPBIhA/s320/Abandon+-+The+Dead+End.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453676338373888018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie klingt diese „schwarze Authentizität“? Sicherlich nicht freundlich, aber vor allem auch nicht Hörer-freundlich. 100 Minuten schleppende Leere, vor allem geprägt durch einen Johan Carlzon, bei dem es aufgrund seiner wirklich wie gequält klingenden Stimme tatsächlich so wirkt, als wär das hier seine Stimme aus dem Jenseits. Irgendwie beängstigend. Doch das macht „The Dead End“ eben aus: Einfach die Art, wie menschliche Abgründe vertont werden. Und das geschieht ohne großen Bombast, ohne große Arrangements: Monoton und minimalistisch, bloß mit beerdigungshaften, leichten Keys (was besser wirkt als es sich anhört) und schweren, ebenso montonen Gitarren schleppen sich ABANDON durch nicht selten die 10 Minuten Grenze überschreitende Songs, in denen im Grunde nicht viel passiert. Genauer gesagt: Was ABANDON auf 100 Minuten Spielzeit schaffen, schaffen andere Bands in 5-Minuten-Songs. Doch das ist vollkommen okay: Es geht eben nicht um den Schreck, den verstörenden Moment: Es geht um das Unbehagen, das sich mit der Zeit entfaltet. Subtiler Schauder. Und der Grund, warum Filme aus der Psycho-Ecke weitaus nachhaltiger wirken, als jene aus der Horrorecke, welche mal kurz einen Schreck einjagen, dann aber vergessen werden. Oder überhaupt der Grund, warum wir uns so etwas geben. Ein faszinierendes Stück Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69bBKSGUFI/AAAAAAAAAFo/4nTEfCQlsvg/s1600/Laudanum.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69bBKSGUFI/AAAAAAAAAFo/4nTEfCQlsvg/s320/Laudanum.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453677749267222610" /&gt;&lt;/a&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wo wir schon beim Thema sind: Freunde der schleppenden Töne sollten unbedingt „The Coronation“ von LAUDANUM ein Ohr schenken. Für mich war sie eine ziemliche Überraschung – ich kannte die Band nicht, kenne sie auch jetzt noch nicht wirklich, war aber schon bei den ersten auf MySpace zu hörenden Tönen so gefesselt von der Musik, dass ich dieses Album einfach haben musste. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69Z2_tPiLI/AAAAAAAAAFQ/LERXmQpZyvU/s1600/Laudanum+-+The+Coronation.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69Z2_tPiLI/AAAAAAAAAFQ/LERXmQpZyvU/s320/Laudanum+-+The+Coronation.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453676475117963442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Besonderheit bei LAUDANUM ist sicherlich die Tatsache, dass dem eigentlichen Doom-Korsett noch das gewisse Maß an Drone hinzugefügt wurde. Eine gute Idee – hat ja auch schon immer auch gut bei BORIS geklappt. Es ist aber auch die Art, wie die Songs wirken: „Invoke“ schafft es, eine unglaublich fesselnde Melodie so in einen Doom-Song unterzubringen, dass es die beklemmende Atmosphäre nur unterstreicht. Und „The Coronation“ steckt voll von solchen Momenten. Sicherlich ein Album, dass man als Genrefan mal gehört haben sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69bVcnbvYI/AAAAAAAAAFw/Y6PC-uXV-XE/s1600/Ahab.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69bVcnbvYI/AAAAAAAAAFw/Y6PC-uXV-XE/s320/Ahab.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453678097785929090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend noch eine Band, die hierzulande ja sicherlich zu den „gehyptesten“ aus diesem Sektor gehört. Ich setze das Ganze dabei mal sehr bewusst in Anführungszeichen, weil bei einer Funeral-Doom-Band wie es AHAB sind von einem „Hype“ zu sprechen ist, naja…gewagt! Und in Bezug auf die Qualität wäre es auf jeden Fall gerechtfertigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69Z_0Iv8fI/AAAAAAAAAFY/RP-4uztCr_s/s1600/Ahab+%E2%80%9EThe+Divinity+of+Oceans%E2%80%9C.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 317px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69Z_0Iv8fI/AAAAAAAAAFY/RP-4uztCr_s/s320/Ahab+%E2%80%9EThe+Divinity+of+Oceans%E2%80%9C.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453676626630930930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon das Debüt „The Call Of The Wretched Sea“ war ja ein ganz großer Wurf, nun folgte letztes Jahr mit „The Divinity Of Oceans“ endlich der Nachfolger – und eben diesem will ich mich widmen. AHAB – das geht ja schon aus den Albentiteln hervor – waren immer eine Band, die sich wie so viele an die Vertonung des Meeres gemacht haben. Doch während ich „Anchors“ meiner Lieblinge von DEAD FLESH FASHION beispielsweise als Vertonung der stürmischen, rauen, unberechenbaren Natur der Gewässer dieser Welt bezeichnen würde, so geht es bei AHAB immer um das unheimliche, aber auch geheimnisvolle. Schon die Stimme wirkt wie ein Ungeheuer aus den Tiefen der Meere, aber auch die Instrumentalisierung tut ihr übriges. Vor allem aber klingt das Toll, wenn AHAB sich von ihrer gelassenen, treibenden Seite zeigen. Zusammen mit dieser schleppenden Kraft wirkt dieser Kontrast auf „The Divinity Of Oceans“ einfach besonders, und in diesem Genre irgendwie auch einzigartig. Vor allem ist es schön, dass AHAB den Hörer immer durch dieses ganze Image und der Artworks in der Wahrnehmung ihrer Musik lenken, sodass man immer beim Hören gewisse Bilder vor dem geistigen Auge hat. Nie hat Image und Musik einer Band so ökonomisch für die eigentliche Substanz einer Band gearbeitet. Ich verneige mich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/inrealitywesuffer"&gt;ABANDON MySpace&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/laudanum18"&gt;LAUDANUM MySpace&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/ahabdoom"&gt;AHAB MySpace&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-6600728221939348034?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/6600728221939348034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/03/die-volle-ladung-doom-abandon-laudanum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6600728221939348034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6600728221939348034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/03/die-volle-ladung-doom-abandon-laudanum.html' title='Die volle Ladung Doom: Abandon / Laudanum / Ahab'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S69a3fslU8I/AAAAAAAAAFg/jBmcwt8flDQ/s72-c/Abandon.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-6949010286284646305</id><published>2010-02-23T21:21:00.006+01:00</published><updated>2010-03-28T15:46:20.588+02:00</updated><title type='text'>Big Black - Songs About Fucking</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4Q5R2561GI/AAAAAAAAAFA/quSqQtAt-g4/s1600-h/Big+Black.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 251px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4Q5R2561GI/AAAAAAAAAFA/quSqQtAt-g4/s320/Big+Black.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441537228729406562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Typen mit recht dünnen Ärmchen und ziemlich großen Brillen schreiben Songs über den Akt des Geschlechtsverkehrs.  Das ist immer so eine Tatsache, die mich beim Hören dieses Albums schmunzeln lässt. Doch Big Black sind selbstbewusst. Und auch wenn Typen wie (der übrigens später zum Starproduzenten avancierten) Steve Albini eher wie einer drüben aus dem Mathe-LK als wie Pionier eines so fiesen Genres wie Noise aussieht, so ist dieses Album vor allem eins: Punkig. Ohne dabei wirklich Punk zu sein (auch, wenn man sich selbst immer als Punk- und nicht als Noise-Band gesehen hat). Und dreckig. Richtig dreckig. Das fängt schon bei der – gelinde gesagt – ziemlich miesen, schier vor sich hin rauschenden Produktion an, geht mit dem kaputten, jauchzenden Klängen der Gitarren so weiter und hört eben bei der so plakativen Thematik auf. Ob das Mama damals gefallen hat, Mr. Albini? Aber irgendwo brauchte man wohl sein Ventil neben all den Integralrechnungen und Binomen. Keine Ahnung. Jedenfalls: Ein tolles Album, das ein wenig wie ältere Sonic Youth in ihren dreckigen Momenten klingt, und seiner Zeit („Songs About Fucking“ erschien 1987) ziemlich weit voraus war. Dabei natürlich weit von aller Perfektion entfernt, aber auf jeden Fall sympathisch und für Genre-Fans mehr als gut hörbar. Von Nerds für Nerds, irgendwie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4Q5MRtDCrI/AAAAAAAAAE4/Ap17tdLv-Mk/s1600-h/Big+Black+-+Songs+About+Fucking.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 301px; height: 298px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4Q5MRtDCrI/AAAAAAAAAE4/Ap17tdLv-Mk/s320/Big+Black+-+Songs+About+Fucking.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441537132843961010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vSivVYwKwZc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vSivVYwKwZc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(sehr geil!)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-6949010286284646305?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/6949010286284646305/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/musik-aus-dem-mathe-lk-big-black-songs.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6949010286284646305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6949010286284646305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/musik-aus-dem-mathe-lk-big-black-songs.html' title='Big Black - Songs About Fucking'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4Q5R2561GI/AAAAAAAAAFA/quSqQtAt-g4/s72-c/Big+Black.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-1349445785609579038</id><published>2010-02-21T19:28:00.004+01:00</published><updated>2010-02-21T20:08:36.664+01:00</updated><title type='text'>Verliebt: Firekites - The Bowery</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4F8tS8eEqI/AAAAAAAAAEg/pR0cW_YZ9hA/s1600-h/Firekites.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 122px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4F8tS8eEqI/AAAAAAAAAEg/pR0cW_YZ9hA/s320/Firekites.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440766942461694626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur ganz kurz: „The Bowery“ von Firekites ist die vielleicht schönste akustische Platte, die ich je in meinem Leben hören durfte. Punkt. Nein ernsthaft: Mich hat (scheinbar) EWIG nicht mehr ein Album derartig beeindruckt wie dieses. Ich will da gar nicht viel weiter zu sagen, weil jedes Mal, wenn ich dieses Werk Gottes höre (und ich schreibe generell immer nur über Platten, wenn ich sie parallel dazu laufen habe) fehlen mir die Worte. Nur so viel: So eine Zerbrechlichkeit („Autumn Story“!!), so ein aufbauender, einen den Rücken massierender Optimismus („Last Ships“), so eine den Tränen nahe liegende Verträumtheit („Skimming Rooftops“), so ein tolles Portrait alltäglichen Leerlaufs („Worn Weary“), so eine bezaubernde, ohrwurmtaugliche, lagerfeuerartige, und trotzdem perfekt mit Streichern ergänzte Nummer („Same Suburb, Different Park“) oder so ein Feeling wie der Blick gen der Sonne beim aufstehen aus dem versifften Zimmer, raus auf den glänzenden Balkon („By Night“)  – sowas können nur Firekites. Ich bin hin und weg. Immer und immer wieder. Ohne Aussetzer, immer, ähm, „Hitverdächtig“, wenn man das in dem Kontext sagen kann. Und vor allem: Immer wieder die beste Medizin, um mich nach einen harten Tag wieder aufzubauen. Ich bin verliebt. Und ich könnte manchmal heulen vor Überdruss an Schönheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/firekites"&gt;&gt;&gt;Anhören&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4F9E29YbKI/AAAAAAAAAEo/7qRkU4Gi2W0/s1600-h/Firekites+-+The+Bowery.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4F9E29YbKI/AAAAAAAAAEo/7qRkU4Gi2W0/s320/Firekites+-+The+Bowery.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440767347266186402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4F9qoC6JeI/AAAAAAAAAEw/dzzYM30tIQQ/s1600-h/firekites2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4F9qoC6JeI/AAAAAAAAAEw/dzzYM30tIQQ/s320/firekites2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440767996097865186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-1349445785609579038?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/1349445785609579038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/verliebt-firekites-bowery.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/1349445785609579038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/1349445785609579038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/verliebt-firekites-bowery.html' title='Verliebt: Firekites - The Bowery'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S4F8tS8eEqI/AAAAAAAAAEg/pR0cW_YZ9hA/s72-c/Firekites.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-3154647631836642325</id><published>2010-02-14T19:18:00.005+01:00</published><updated>2010-02-14T19:29:52.063+01:00</updated><title type='text'>The "real" hell: Decapitated - Organic Hallucinosis (2006)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/360320/Decapitated.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 210px; height: 350px;" src="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/360320/Decapitated.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moderner Death Metal ist ja immer so eine Sache. So ein wenig wie das kleine Kind, welches immer wieder aufs Neue versucht auch nur einen Hauch von Eindruck bei seinem Papa zu erhaschen. Doch Papa interessi&lt;br /&gt;ert das nicht – Papa ist kalt. Auf das Genre übertragen heißt das dass schon eine dicke Produktion für den ein- oder anderen Puristen ein Ausscheidungsgrund sein kann – und nebenbei die nächste Schublade gen Deathcore aufgemacht wird, obwohl nicht mal ein bisschen Hardcore rauszuhören ist.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ja auch kein Fan von diesen plastischen, bis zum gehtnichtmehr getriggerten Platten, die einen von den Majors als das „nächste große Ding“ verkauft werden. Doch spätestens bei einer Band wie Decapitated sollte noch mal genauer hingehört werden – zumal die Vergangenheit dieser Band alles andere als „plastisch“ tönt. Doch ist nicht diese Band an sich schon Vergangenheit? Drummer Witold ‚Vitek‘ Kiełtyka hat sich 2007 leider ins Jenseits verabschiedet, und wird von da voraussichtlich auch nicht mehr so schnell wieder zurück kommen. Aber zumindest hat er noch dieser Platte Leben eingehaucht – und wie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abseits des vielleicht an dieser Stelle unangebrachten, da etwas makaberen Humors muss nämlich wahrhaftig seinem Handwerk gewürdigt werden (und auch, wenn das eh schon jeder tut, und auch, wenn das nach dem Ableben einiger Musiker generell ebenfalls gern getan wird): Er ist einer der Hauptgründe, warum „Organic Hallucinosis“ so eine Dampfwalze geworden ist! Ich mag ja generell nicht solch klischeehafte Prädikate oder Assoziationen, aber dieses Album ist einfach nichts anderes. Death Metal, ohne wirklich technisch sein zu müssen – aber doch tierrisch brutal tönt. Eine Ansammlung von Songs, die allesamt Feuer unterm Hintern haben – aber nie dabei vergessen, wo dieses Feuer herkommt, nämlich: aus der Hölle. Und das bringt uns schon zum zweiten (oder dritten) großen Highlight dieser Platte: Sie ist atmosphärisch. Und wie! „Organic Hallucinosis“ klingt halt einfach wie die Vertonung der Hölle – ohne Abstriche! Vom brodelndem, mich immer wieder in Gänsehaut versetzendem „A Poem About An Old Prison Man“ bis zum apokalyptischen, mich irgendwie an „Signature“ von Ion Dissonance erinnernden „Invisible Control“  geht hier einfach mehr als auf, ja, so vielen anderen modernen Platten dieses Genres. Und wenn dann der gute Vitek in „Day 69“ zum Drumsolo inmitten des Infernos einlädt, ja spätestens dann ist die Spannung dieses Albums nicht mehr zu bremsen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3g_vyos9TI/AAAAAAAAAEY/t_gjpqUKZXA/s1600-h/decapitated+-+organic+hallucinosis.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3g_vyos9TI/AAAAAAAAAEY/t_gjpqUKZXA/s320/decapitated+-+organic+hallucinosis.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438166640328766770" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Produktion ist übrigens in der Tat etwas dick, wobei ich in dem Zusammenhang eher das Prädikat „klar“ mag. Und: Nur so kann so richtig das rüberkommen, was bei dieser Platte rüberkommen soll. Und bevor ich dieses mal wieder etwas zu lang gewordene Review letztendlich schließe will ich noch fix loswerden, dass „Organic Hallucinosis“ nicht nur das schönste Drumming, sondern auch die schönsten Soli seit langem inne trägt. Und jetzt bitte gefälligst reinhören – es lohnt sich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9KFFjHxVkQE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/9KFFjHxVkQE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-3154647631836642325?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/3154647631836642325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/real-hell-decapitated-organic.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/3154647631836642325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/3154647631836642325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/real-hell-decapitated-organic.html' title='The &quot;real&quot; hell: Decapitated - Organic Hallucinosis (2006)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3g_vyos9TI/AAAAAAAAAEY/t_gjpqUKZXA/s72-c/decapitated+-+organic+hallucinosis.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-2864733860276763342</id><published>2010-02-12T18:58:00.004+01:00</published><updated>2010-02-12T19:10:58.537+01:00</updated><title type='text'>Spotlight: GAZA</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3WYU085hII/AAAAAAAAAEQ/JCPRQFhEzSM/s1600-h/gaza.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 213px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3WYU085hII/AAAAAAAAAEQ/JCPRQFhEzSM/s320/gaza.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437419608698619010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hätte jemals gedacht, dass das Erbe von Bands wie Botch, Coalesce, Dillinger Escape Plan, oder den (immer noch Maßstäbe setzenden) Converge derartig üppig ausfallen sollte? Um die Jahrtausendwende hat sich ein, irgendwo zwischen Noise, Hardcore, Metal und vielen anderen Einflüssen liegender Stil entwickelt, welcher noch heute unglaublich spannend zu beobachten ist. Nebst Klassikern wie „Jane Doe“ von Converge, (dem diesen Blog namensgebenden) „Solace“ von Ion Dissonance, „Charmer“ von Breather Resist, „Calculating Infinity“ von Dillinger Escape Plan, „We Are The Romans“ von Botch, „Cult Classic“ von Scarlet oder „Bless The Martytr And Kiss The Child“ von Norma Jean, die ich allesamt unglaubliche Liebe, hat sich nämlich eben auch die letzte Zeit viel getan: War From A Harlots Mouth machen vor, wie man progressiv und eigenständig diesen Stil interpretiert, Dead Flesh Fashion geben dem Math noch eine ganz schöne Schlagkante Sludge dazu und Architects machen den Metalcore wieder interessant. Und all dies sind nur einige von vielen Beispielen – wer kann wissen, welchen Status diese schiere Reihe an Meisterwerken in 10 Jahren inne haben wird?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines der eindrucksvollsten und vielversprechendsten Newcomer auf diesem Gebiet (man nenne das Kind Noisecore, man nenne es Mathcore – völlig schnuppe) sind meiner Meinung nach GAZA. GAZA haben bereits zwei sehr herausragende Alben veröffentlicht: „I Don’t Care Where I Go When I Die“ (2006) sowie „He Is Never Coming Back“ (2009), welche ich im Folgenden vorstellen möchte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3WYEKn_giI/AAAAAAAAAEA/5wVqm5eJcko/s1600-h/gaza+-+i+dont+care+where+i+go+when+i+die.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 312px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3WYEKn_giI/AAAAAAAAAEA/5wVqm5eJcko/s320/gaza+-+i+dont+care+where+i+go+when+i+die.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437419322458735138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei GAZA sind schon die Albentitel wegweisend. „I Don’t Care Where I Go When I Die“– mehr „egal“ schafft kein Pseudo-Waste/No-Future-Punk. Folglich versprüht dieses Album alles andere als Hoffnungen, Nächstenliebe oder Schönheit. „I Don’t Care…“ ist roh, abgefuckt, masochistisch, blutend, beißend – nur nicht „nett“. Plattitüden unter diesem Banner gibt es zwar viele, doch hier wirkt alles authentisch. Allein der Sänger schreit, nein kotzt sich in einen derartigen Maße aus, dass einen Bange wird – begleitet von einem musikalischen Untermalung, die prima als Soundtrack zu Vergewaltigungen fungieren könnte. Nein, hier ist nichts schön, hier ist nichts sauber: Hier brennt die Luft, hier pocht das Herz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stilistisch gibt man sich dissonant, leicht vertrackt und natürlich dreckig. Nie steht dabei der technische Aspekt im Vordergrund (wenngleich dieser auf ausgesprochen hohem Niveau fungiert); immer die Atmosphäre. Und das völlig ungezwungen – so, wie es eben sein sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Absolutes Highlight des Albums: „Hospital Fat Bags“ (mit netter Anspielung an den wohl besten Film den es gibt im Titel, ganz nebenbei gesagt). Nebst all dem Adrenalin und all der Zerstörung liefert dieser Song als einziger so etwas wie den Himmel – wenn auch für verhältnismäßig kurze Zeit. Gut und Böse liegen eben nicht so weit entfernt auseinander wie die biblischen Zeichnungen von Himmel und Hölle. Kein Wunder, dass – nicht nur in diesem pathosreichen, zum Arme-ausstrecken-aufrufenden Moment – dieses Album (eben als Musik) nicht nur/alles andere als einen negativen Nährwert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3WYNLkBq6I/AAAAAAAAAEI/y7zNEIk3DI8/s1600-h/Gaza+-+He+Is+Never+Coming+Back.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3WYNLkBq6I/AAAAAAAAAEI/y7zNEIk3DI8/s320/Gaza+-+He+Is+Never+Coming+Back.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437419477329357730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem letztjährigen „He Is Never Coming Coming Back“ hält man an dieser Tradition an. Viel Verzweiflung, viel Höllenfeuer, viel Düster-Pathos – aber eben auch diese „Nullpunkte“, wie ich sie mal nenne. Dabei geben sich GAZA weitaus sludgiger, als man es von ihnen gewöhnt ist, und bewegt sich etwas weg vom Mathcore. Und auch, wenn der etwas träge Opener „How It Is. How It’s Going To Be“ da noch nicht so optimistisch stimmt, klappt das Experiment (wenngleich ich mir vorstellen kann, dass damit vielen Fans auf den Schlips getreten wurde). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz viel Gänsehaut schafft da zum Beispiel der Titeltrack. „HE! IS! NEVER! COMING! BACK!“ schreit man da – und mit welch Leere, mit welch Depression?! „Bishop“ lehnt sich dann mit seinen schwebenden Einstieg auch gut an die Attitüde, welche schon den Vorgänger so ausmachte. Aber alles kein Problem, solang man stilistisch nicht stagniert. Und das tun GAZA eben nicht. Viel mehr schafft man das Kunstwerk, diese so unglaublich angepisste und nihilistisch-anmutende Attitüde in ein weiteres Album zu transportieren UND erfrischend zu klingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was lässt sich daraus schließen? – Dass diese Band noch eine ganze Menge zu sagen hat. Und: Dass dieses Genre noch einiges zu sagen hat. Denn wer weiß: Vielleicht ist das, was wir bis jetzt an guter Musik vorgesetzt bekommen haben auch nur die Spitze des Eisbergs?! Ich bin jedenfalls gespannt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/gaza"&gt;&gt;&gt;Reinhören&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-2864733860276763342?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/2864733860276763342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/spotlight-gaza.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/2864733860276763342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/2864733860276763342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/spotlight-gaza.html' title='Spotlight: GAZA'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S3WYU085hII/AAAAAAAAAEQ/JCPRQFhEzSM/s72-c/gaza.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-8468301993296603299</id><published>2010-02-07T17:43:00.005+01:00</published><updated>2010-02-07T18:17:15.424+01:00</updated><title type='text'>Her Name Is Calla - Long Grass 10"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S270nB3TgTI/AAAAAAAAADw/w-P4TZg0eOk/s1600-h/Her+Name+Is+Calla+(1).jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S270nB3TgTI/AAAAAAAAADw/w-P4TZg0eOk/s320/Her+Name+Is+Calla+(1).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435550751635243314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gelegentlich werf ich einen Blick auf die &lt;a href="http://www.denovali.com/"&gt;Denovali-Startseite&lt;/a&gt;. Einfach, weil ich bei diesem Label immer weiß, was ich habe. Und einfach, weil immer mal Releases präsentiert werden, welche zum einem ihres Hörens mehr als Wert sind, zum anderem aber auch weil sie zum kostenlosen Download bereit stehen. Dies ist jedoch nicht auf die vermeintlich mangelnde Qualität der Releases zurückzuführen, ja nicht mal auf die Verkaufszahlen: unter den "spezielleren" Labels dürfte Denovali wohl ganz ganz weit vorne mitspielen, gerade weil die Qualität der Veröffentlichungen so durch die Bank durch gut ist. Viel mehr wegen der Leidenschaft der Musiker, aber auch der Band: Man weiß einfach, dass diese Zielgruppe das Ganze nicht nur auf dem Rechner, sondern auch als Vinyl haben will. Das hat irgendwie schon was von Trent Reznor, klingt wie wahr gewordene Utopie, ist aber Gegenstand der Wirklichkeit. Denovali - eine schöne Geschichte. Und gute Musik natürlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Musik heißt hier aber auch, dass man nicht nur immer "gute", sondern stets auch immer sehr eigene Musik erwarten kann. Man denke nur an Celeste, Mihai Edrisch oder aktuell Subinterior - die Liste der (deutliche!) Fußstapfen hinterlassenden Vertreter ist lang. Und es ist irgendwie auch immer eine Überraschung. Vor 1-2 Jahren gabs da zum Beispiel ne sehr interessante Platte, die ich mir leider nie ganz angehört habe (sollte ich mal nachholen): Da wurde dann in Stile alter Western ein instrumentales, in der Nähe, aber unbedingt NICHT im Postrock anzusidelndes "Soundtrack"-Album gemacht, welches man so noch nie hören durfte. Meine neuste Überraschung, von der ich hier aber erzählen wollte, und auf die ich beim immer mal wieder vorbei schauen auf die Denovali-Startseite zufällig stoßen sollte, heißt Her Name Is Calla.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S270w3EN3RI/AAAAAAAAAD4/EcK5oDFaUzA/s1600-h/Her+Name+Is+Calla+-+Long+Grass.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S270w3EN3RI/AAAAAAAAAD4/EcK5oDFaUzA/s320/Her+Name+Is+Calla+-+Long+Grass.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435550920535301394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre neuste 10"-EP stellt dabei in dem Sinne eine Überraschung dar, als dass auch ihr Sound etwas völlig eigenes wieder darstellt. Diese herbstliche Atmosphäre, für die man Denovali so liebt, diese verspielte, dennoch aber eher ruhigere (zu meist akustische) Arrangierung mit all ihren Details - bezaubernd. Dazu erinnert der Sänger in einem Moment an Muse, im anderem an Radiohead - ohne auch nur den Hauch eines Gedankens gen Massenkompatibilität verlieren zu müssen. Dafür lächelt einen die Leidenschaft zu sehr an, dafür wirkt die alternative Instrumentalisierung und der mehrstimmige Gesang in "A Sleeper" zu schön oder ist die sich so sehr an einen klammernde, so durchdringende Stimme in "The White And The Skin" zu Gänsehaut erregend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allen Freunden schöner, besonderer Musik sei also "Long Grass" ans Herz gelegt. Hier muss definitiv eine Fulllenght her!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://denovali.com/hernameiscalla/"&gt;Download &amp; Preorder&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-8468301993296603299?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/8468301993296603299/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/her-name-is-calla-long-grass-10.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/8468301993296603299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/8468301993296603299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/her-name-is-calla-long-grass-10.html' title='Her Name Is Calla - Long Grass 10&quot;'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S270nB3TgTI/AAAAAAAAADw/w-P4TZg0eOk/s72-c/Her+Name+Is+Calla+(1).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-5501972831654257057</id><published>2010-02-07T17:24:00.005+01:00</published><updated>2010-02-07T17:43:19.855+01:00</updated><title type='text'>Subtile Krachmacher: 37500 Yens - Astero</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S27s2_m7rYI/AAAAAAAAADo/J1cHdZYZnag/s1600-h/37500+Yens.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S27s2_m7rYI/AAAAAAAAADo/J1cHdZYZnag/s320/37500+Yens.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435542229814586754" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neues aus dem Hause Noise: Bei Schnaaks Debüt-EP sprach ich von einer mit dem  Freejazz vergleichbaren Mentalität, die zwar nicht unbedingt wie diese Form der Musik klänge, jedoch einen ähnlichen Charme verspüht. 37500 Yens sind wiederum zwar sowohl &lt;span style="font-style:italic;"&gt;free&lt;/span&gt;, als auch irgendwie &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Jazz &lt;/span&gt;(was in diesem Fall auch stilistisch wirklich zutrifft), nicht aber &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Freejazz &lt;/span&gt;- oder Mathrock. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nochmal von vorne: "Astero" ist ebenfalls das Werk eines Gitarristen und eines Drummers, welches (bis auf das Ende des letzten Songs "The Sullivan's Quartet") völlig instrumental daher kommt und sich stilistisch höchst befreit gibt. Im Gegensatz zu Schnaaak agiert man hier jedoch weit weniger vertrackt - eher melodisch, atmosphärisch (ohne dabei die Atmosphäre von "Women On Ships Are Bad Luck" auch nur in irgendeiner Weise relativieren zu wollen) und "vorsichtig". Vorsichtig will heißen, dass "Astero" nur selten tobende, nach vorne gehende Akzente setzt, viel eher subtil arrangiert wurde und seine Reize aus eher unauffälligen, ruhigeren Details zieht. Die (bereits eben erwähnte) Entladung gegen Ende wirkt dafür dann aber umso stärker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S27sts-czoI/AAAAAAAAADg/g_saQuBLZls/s1600-h/37500+Yens+-+Astero.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 177px; height: 177px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S27sts-czoI/AAAAAAAAADg/g_saQuBLZls/s320/37500+Yens+-+Astero.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435542070194130562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Astero" ist ein verwinkeltes, detailverliebtes und atmosphärisches kleines Wunderwerk, welches ich nicht nur den jenigen ans Herz legen möchte, welche schon an Schnaak ihren Gefallen fanden, sondern auch denjenigen, die auch abseits von noisigen Tönen auf der Suche nach guter, spezielle Musik  sind. Ich jedenfalls bin verliebt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/37500yens"&gt;Check it out&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-5501972831654257057?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/5501972831654257057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/subtile-krachmacher-37500-yens-astero.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/5501972831654257057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/5501972831654257057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/subtile-krachmacher-37500-yens-astero.html' title='Subtile Krachmacher: 37500 Yens - Astero'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S27s2_m7rYI/AAAAAAAAADo/J1cHdZYZnag/s72-c/37500+Yens.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-4032678750835525197</id><published>2010-02-04T14:02:00.005+01:00</published><updated>2010-02-04T15:15:45.583+01:00</updated><title type='text'>Mal ein wenig Dubstep: High Rankin - No Money Fur Guns (2009)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2rVFicAN4I/AAAAAAAAAC4/V7ZidU6FJXc/s1600-h/high+rankin.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2rVFicAN4I/AAAAAAAAAC4/V7ZidU6FJXc/s320/high+rankin.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434390191496247170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin kein Electro-Head. Ich habe zwar durchaus so einige Platten aus dem sehr breiten Feld dieser, ich glaube Musikrichtung wäre hier viel zu knapp gefasst für diese immense Vielfalt an stilistischen Möglichkeiten und Gegebenheiten, daheim, würde aber auf keinen Fall von mir sagen wirklich einen Überblick zu haben. Wann kommt die nächste gute Platte aus dem Bereich raus? Ich könnte dem nicht antworten. Wie verlief die Entwicklung dieser vielen, unzählbar vielen Subgenres? Ich weiß es nicht. Und auch Shows aus diesem Sektor besuche ich zu selten. Wobei ich mir zumindest hier eingestehen muss, dass das ein Fehler ist. Diese Musik ist für die Clubs gemacht – und gerade Dubstep (auf welchen wir gleich zu sprechen bekommen). Pictureplane haben da beispielsweise zuletzt noch Live eine derartige Ausstrahlung verkörpert, wie ich sie auf Platte nie spüren könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls: Es gibt viele, die wohl über das, was diese Musik ausmacht, viel detailierter und kompetenter referieren könnten als ich.  Dennoch möchte ich ganz dezent und ungezwungen auf diese kleine, kurzweilige 12" aus dem Hause High Rankin verweisen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2rU_NI7WEI/AAAAAAAAACw/8kxuWBIN_4A/s1600-h/High+Rankin+-+No+Money+Fo+Guns.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2rU_NI7WEI/AAAAAAAAACw/8kxuWBIN_4A/s320/High+Rankin+-+No+Money+Fo+Guns.jpeg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434390082699876418" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Dinge mag ich an diesem Teil dabei ganz speziell: Zum einem die basslastige Gewalt der Stücke, welche gerade aufgedreht so ihre Reize versprüht. Zum anderem aber auch die Tatsache, dass der Mann seine Songs auch ab und an um das gewisse Maß an Atmosphäre würzt. Das hat vor allem mit "The Tale Of Clarence Baskerville" irgendwie ein ganz spezielles Feeling, wo sich Dialog und Dubstep-Geballer stets gegenseitig ablösen. Allein durch die Erzählung der Geschichte und der dezenten Sounds wird eine Stimmung vermittelt, welche ich immer mit in den 30ern angesiedelten Gangster-Thrillern verbinde. Hat auf jeden Fall was!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dubstep ist übrigens ein noch recht junges Genre der elektronischen Musik, zu dessen Vorreitern sich u.a. Kode9 mit seinem Label Hyperdub zählen darf – habe aber auch hier bloß einen sehr groben Überblick. Er selbst (also Kode9) bezeichnet als markant für den doch sehr eigenen Stil dieses Genres vor allem die beiden Prädikate &lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Bass and space“&lt;/span&gt;. Ich würde sagen: Basslastige, sehr dicke, aber oft auch sehr spezielle Sounds – man nehme nur 16 Bit als Beispiel. Dabei jedoch stets ein gewisses Auge fürs atmosphärische, wie es beispielsweise Burial oder auch Kode9 selbst sehr eindrucksvoll verkörpert. Ein gewisser Hang zum Minimalismus ist ebenfalls gegeben, wenngleich dieser nicht zwingend von Nöten ist - und auch nicht immer auftritt. Dubstep ging übrigens aus den beiden Genres Garage und 2 Step hervor und ist erst innerhalb der 00er Jahre entstanden. Sehr jung wie gesagt das Ganze noch – aber vor allem aufregend! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht werde ich an dieser Stelle demnächst noch den ein- oder anderen weiteren Vertreter dieses Genres vorstellen. Derweil viel Vergnügen mit High Rankin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Hk0aSSLDPlY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Hk0aSSLDPlY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vcySJ9d35rk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vcySJ9d35rk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-4032678750835525197?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/4032678750835525197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/mal-ein-wenig-dubstep-high-rankin-no.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/4032678750835525197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/4032678750835525197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/mal-ein-wenig-dubstep-high-rankin-no.html' title='Mal ein wenig Dubstep: High Rankin - No Money Fur Guns (2009)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2rVFicAN4I/AAAAAAAAAC4/V7ZidU6FJXc/s72-c/high+rankin.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-3089256746085151361</id><published>2010-02-01T14:15:00.007+01:00</published><updated>2010-02-01T15:22:48.397+01:00</updated><title type='text'>Ein klein wenig Nostalgie: Opeth - My Arms, Your Hearse (1997)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2bhsNWQbsI/AAAAAAAAACo/TSkBsoeQ7PI/s1600-h/Opeth.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 168px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2bhsNWQbsI/AAAAAAAAACo/TSkBsoeQ7PI/s320/Opeth.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433278150082588354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mich schon etwas länger kennt weiß, wie sehr mir mal Opeth bedeutet haben. "Blackwater Park" war jahrelang für mich DAS Album schlechthin. Aber auch der Rest der anspruchsvollen, facettenreichen Diskographie war für mich schlichtweg aufregend: Kein Album wie das Andere, großangelegte, anspruchsvolle Songs, Einflüsse aus allen Ecken der Musik - Opeth waren halt irgendwie etwas besonderes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur habe ich spätestens, seit ich sie Live gesehen hab - das wird wohl so Dezember 08 gewesen sein - vollkommen das Interesse an der Band verloren. In den Mittelpunkt rückten fortan andere Bands, andere Musikrichtungen, einfach andere Welten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum weiß ich dabei selbst nicht genau. Wahrscheinlich wird es Übersättigung gewesen sein; wahrscheinlich wohl aber auch nur, dass der Komplex "Opeth" längst geknackt war. Immer habe ich dabei weiterhin die Klasse, das Talent dieser Band geschätzt; jedoch war die Aufregung, die Spannung, einfach dieses Feeling von früher weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist jedoch Winter, draußen schneit es; und die Natur lässt einen zurück in einem Bindeglied aus Bewunderung vor der Schönheit und Melancholie. Perfekte Zeit also für eine Band wie Opeth! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2bhhbnhCPI/AAAAAAAAACg/t9xFbLMMKqY/s1600-h/Opeth+-+My+Arms,+Your+Hearse.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2bhhbnhCPI/AAAAAAAAACg/t9xFbLMMKqY/s320/Opeth+-+My+Arms,+Your+Hearse.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433277964934514930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz besonders hat mich dabei in letzter Zeit "My Arms, Your Hearse" beeindruckt. Irgendwie muss ich die Qualität dieses Albums verdrängt haben; denn anders kann ich mir nicht erklären, warum ich dieses Meisterwerk so lange so nebensächlich behandelt habe. Wobei es bei einem solchen, ähm, "musikalischen Fuhrpark" natürlich schwer fällt, etwas qualitativ hervorzuheben - dafür gibt es zu viele mindestens ebenwürdige Klassiker. Und jedes Album liebt man aus anderen Motiven: "Damnation" zum Beispiel für den Versuch, reduziert und gänzlich akustisch zu Werke zu gehen - und dabei eine ganz spezielle, verlassene Atmosphäre zu schaffen. Oder die letzten beiden Alben, "Watershed" und "Ghost Reveries", für ihren Mut, stilistisch sich völlig vom (na gut, schon damals progressiven) Death Metal wegzubewegen. Apropos: "Orchid" oder "Morningrise" für ihren rohen, jedoch schon versierten Charme. Und damit wären wir nicht mal bei Opeth durch - auch "Still Life" oder "Deliverance" sind zwar nicht perfekt, aber immer noch große Klasse. Und über das völlig düstere, gefangennehmende und für mich definitiv zeitlose "Blackwater Park" brauchen wir gar nicht erst zu reden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich schweife ab. Was macht "My Arms, Your Hearse" nun so besonders? Sicherlich die Tatsache, dass Opeth sich zu dieser Zeit in einer Übergangsphase befanden, in der die Death Metal-Einflüsse lediglich zum schmückenden Beiwerk, zum Kontrast degradiert wurden, und die progressiven Ansätze verstärkt die Oberhand ergriffen. Aber auch die Atmosphäre ansich. Meisterhaft wird dabei das Album mit ankündigenden, dezenten Klaviertönen eröffnet, um sich dann in einem eher langsamen, und trotzdem mit Doublebass unterlegten "April Ethereal" in diesem Zwiespalt zu wälzen, den ich eben schon am Rande versucht hab, aufzuzeigen: Schönheit &amp; Bewunderung + Melancholie. Akustische Töne leiten hier völlig ungezwungen in Songverläufe, die eben so verlaufen, wie sie es gerade für richtig empfinden; und dabei nie den roten Faden verlieren. Bis auf die vielen Interludes befindet sich die meisten Songs in einen Schnitt von 6-8 Minuten - ohne dabei auch nur im Ansatz zu langweilen. Akerfeldt darf somit zurecht als einer der großartigsten und begabtesten Songwriter des Metals überhaupt gezählt werden, weil er seine Songs facettenreich und von gängigen, konventionellen Strukturen befreit, jedoch nie überladen zu arrangieren weiß. Und dass "My Arms, Your Hearse" dabei nur die Spitze des schier endlosen Eisbergs ist, setzt dem Ganzen noch mal die Krone auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar: Das Feeling alter Tage, dieser Zeit werde ich wohl nie mehr in Verbindung mit Opeth spüren - wenngleich die damit verbundenen Erinnerungen durchaus ihren Wert haben. Außer Frage steht jedoch - und das gilt wohl für alle -, dass diese Band großartiges geschaffen hat. Und selbst wenn Opeth stets auch ihre Feinde hatten: einzigartig bleibt das Lebenswerk dieser Band. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xf8PJvUpjog&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/xf8PJvUpjog&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2G2jlXUkJ84&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/2G2jlXUkJ84&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-3089256746085151361?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/3089256746085151361/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/ein-kleing-wenig-nostalgie-opeth-my.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/3089256746085151361'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/3089256746085151361'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/02/ein-kleing-wenig-nostalgie-opeth-my.html' title='Ein klein wenig Nostalgie: Opeth - My Arms, Your Hearse (1997)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2bhsNWQbsI/AAAAAAAAACo/TSkBsoeQ7PI/s72-c/Opeth.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-6910559123347451490</id><published>2010-01-31T18:42:00.007+01:00</published><updated>2010-02-01T15:17:08.401+01:00</updated><title type='text'>Krachmacher: Schnaak - Women On Ships Are Bad Luck (2009)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/35247725/SCHNAAK.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 271px;" src="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/35247725/SCHNAAK.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Ahnung warum ich diese EP so vernachlässigt hab. Irgendwann mal zum Rezensieren bekommen - damals auch schon als verdammt gut eingestuft -, dann jedoch irgendwo abgelegt und vom restlichen Promomaterial begraben lassen. Da ich derzeit jedoch wieder vermehrt Bock auf dieses ganze ausgeflippte, am besten jazzige Noiserock-Zeug hab, habe ich mich mal auf die Suche gemacht. Erkenntnis nach einmaligen Hören: Sehr gute Entscheidung! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sind Schnaak? Das weiß ich selbst nicht so genau. Irgendein Drummer und irgendein Gitarrist, erinner ich mich dunkel. Ach ja, und: „Women On Ships Are Bad Luck“ wurde Live, - vor einem Publikum (!) – aufgenommen. Hört man den Teil gar nicht an. Oder doch: aber wenn dann in einem guten Sinne. Denn: der Sound ist roh, total organisch und authentisch; und dennoch glasklar. Passt also perfekt zu dem, was diese beiden - ich nenn sie mal nicht Musiker, ich nenn sie Freigeister – da veranstalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2XBUHaBSQI/AAAAAAAAACY/6mWWwQUViUE/s1600-h/Schnaak+-+Women+On+Ships+Are+Bad+Luck.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2XBUHaBSQI/AAAAAAAAACY/6mWWwQUViUE/s320/Schnaak+-+Women+On+Ships+Are+Bad+Luck.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432961076822100226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noiserock mit jazziger Schlagkante sagte ich, richtig? Nun, das mit Jazz stimmt nur bedingt. Höchstens Freejazz. Doch auch das wäre eine Verkehrung der Tatsachen. Jedoch mag ich den Begriff Freejazz in dem Zusammenhang mehr als zum Beispiel „Mathrock“; einfach, weil das ganze viel spontaner, viel aus der Laune heraus gespielter wirkt. Mathrock hat ja immer mehr was geplantes, genau wie diese Vertracktheit mehr selbstzweckmäßig fungiert. Bei Schnaak wirkt das alles jedoch viel lebendiger, viel mehr nach „Komm, wir machen jetzt einfach mal ein wenig Musik“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hört man vor allem dem Drummer an, der völlig ungestüm und befreit eine Glanzleistung abliefert, welche auch alleinstehend hörenswert wäre. Das schöne ist: sie steht auch oft allein. Denn bei allem Überschub an Kreativität räumen sich beide Musiker mehr als genug Freiräume ein, um im Endeffekt genug zu wirken. Auch der Gitarrist darf dabei als Highlight bezeichnet werden: mit noisigen, effektbeladenen Rifffragmenten löst er (gerade in mir) Verstörung wie Bewunderung aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Absolutes Highlight der EP: „Mit Sanftheit beseelt“. 9 Minuten pure Dissonanz. Der Gitarrist gibt quasi ein recht kaputtes, abgefucktes Thema bzw. Riff vor, welches er fast den ganzen Song über spielt, während der Drummer völlig gelöst und verspielt einen Effekt verstärkt, den ich hier mal als Hypnose bezeichnen will. Großartig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/ultraschnaak "&gt;Reinhören!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-6910559123347451490?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/6910559123347451490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/schnaak-women-on-ships-are-bad-luck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6910559123347451490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6910559123347451490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/schnaak-women-on-ships-are-bad-luck.html' title='Krachmacher: Schnaak - Women On Ships Are Bad Luck (2009)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2XBUHaBSQI/AAAAAAAAACY/6mWWwQUViUE/s72-c/Schnaak+-+Women+On+Ships+Are+Bad+Luck.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-6389617272203566366</id><published>2010-01-31T18:33:00.006+01:00</published><updated>2010-02-01T15:16:32.315+01:00</updated><title type='text'>Carl, der emanzipierte Ausreißer: Solace - Demo (2009)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2W_PoX1C5I/AAAAAAAAACQ/j9ycPujAEZI/s1600-h/Carl.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2W_PoX1C5I/AAAAAAAAACQ/j9ycPujAEZI/s320/Carl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432958800748678034" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt nicht viele Bands, die einem Sängerwechsel standhalten. Und die, die es tun, stehen meist im Fadenkreuz der Fans; in ewiger Skepsis. Killswitch Engage wären da ein Beispiel. Howard Jones verhalf Killswitch Engage, auf ihrer Welle des Erfolgs nur noch weiter zu reiten – und dass das an einem Wunder grenzt, steht außer Frage. Und trotzdem entfachen – spätestens beim Release des nächsten Studioalbums – jedes Mal aufs Neue Diskussionen darüber, ob nicht mit Jesse Leach damals alles besser war. Howard Jones trägt die undankbare Rolle des – mehr oder weniger – „ungewollten“. Und dass das nur die Spitze des Eisberges ist, beweisen tausende Bands – für mich persönlich ganz besonders zum Beispiel Ion Dissonance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Karl Schuhbach von Misery Signals (&lt;3) bildet da die absolute Ausnahme. Er ist eigentlich ziemlich vergleichbar mit Howard Jones, weil er seiner Band ebenfalls zu einer Art „Imagewechsel“ verhalf. Was ihm jedoch stark von seinem Kollegen unterscheidet: Er hat nicht bloß „seine Fans“ – er wird von der absoluten Mehrheit akzeptiert. Selbst jene, welche das Debüt „Of Malice And The Magnum Heart“ zu ihrem Lieblingsalbum (nicht nur) der Band erkoren haben – und dazu darf ich mich auch zählen – mögen dass, was „danach“ kam – oder respektieren es zumindest. Das hat damit etwas zu tun, dass die Band eine unheimliche, sich aber selbst stets treu bleibende Entwicklung seit dem hinter sich hat; dass hat aber auch damit etwas zu tun, dass Carl einfach ein hervorragender Sänger ist, der a) verdammt gute Texte schreiben kann, b) ein verdammt netter und sympathischer Typ ist und c) eine unglaublich markante Stimme hat. Na gut, die hat Herr Jones auch. Doch der Mann hatte einfach das Pech, Teil einer eher „braveren“, oder – wenn man so will - poppigeren Entwicklung zu sein. Misery Signals dagegen sind zwar ebenfalls weitaus „anhörbarer“ geworden; jedoch nicht minder anspruchsvoll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soll die große Einleitung? Nun, ich wollte Carl als eine Art Sänger vorstellen, welchen man nicht so oft antrifft. Wie oft passiert es schon, dass ein Sänger sich derartig in seinem musikalischen Umfeld manifestieren kann? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun auch das noch: Mit Solace, seinem – man höre und staune – Einmann-Projekt (d.h. er/sein Drumcomputer übernehmen die gesamte Instrumentalisierung) will er nun auch alleine für Furore sorgen. Klar: Schon das Wort „Drumcomputer“ sollte ausreichen um zu erkennen, dass Carl mit diesem Projekt nicht die Massen ansteuert. Dennoch verdient sein „Djent meets Metalcore“ durchaus ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/39770839/Solace++karl+schubach.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 300px;" src="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/39770839/Solace++karl+schubach.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage nach dem „Warum“ ist schnell geklärt: Carl hat einfach ein gutes Händchen dafür, wie man Songs schreibt. Nicht nur, dass er – ganz im Stile von Meshuggah – eine 8-Saiter-Gitarre bedient; vielmehr die Tatsache, dass er seine Songs zwar reduziert, dennoch kraftvoll und – was bei einem Einmann-Projekt nicht immer die Regel ist – emotional gestaltet. Man merkt einfach, wie viel Arbeit in den (auf der Demo leider nur bis jetzt drei) Songs steckt; und wie viel Leidenschaft. Dabei ist jeder der drei Songs perfekt auf den Punkt gebracht; und auch zu technischen Polyrhyth-Overkills lässt er sich nicht hinreißen – da wäre er (wie so viele andere auch) Meshuggah einfach nicht gewachsen. Und auch wenn das Drumming vom Band stammt, wirkt es recht annehmbar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hat Carl scheinbar den Link zum kostenlos Download der Demo entfernt. Aber ihr kennt ja sicher eure Quellen… zumal das wohl in diesem Fall alles andere als illegal sein dürfte, wenn er sie schon mal kostenlos ins Netz gestellt hatte. Aber psssst… Carl arbeitet übrigens bereits eifrig an einem Album. Checkt also so oder so mal die unten verlinkte MySpace-Adresse. Sicher gibt’s da bald auch wieder was zu laden/auf die Ohren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/solace1234"&gt;Maaaaypace&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-6389617272203566366?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/6389617272203566366/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/carl-der-emanzipierte-ausreier-solace.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6389617272203566366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/6389617272203566366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/carl-der-emanzipierte-ausreier-solace.html' title='Carl, der emanzipierte Ausreißer: Solace - Demo (2009)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2W_PoX1C5I/AAAAAAAAACQ/j9ycPujAEZI/s72-c/Carl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-8758705688855236754</id><published>2010-01-30T11:12:00.000+01:00</published><updated>2010-01-30T21:54:38.730+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hip-hop'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='retrogott'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutschrap'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='jetzt schämst du dich'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hulk hoden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hip hop'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hiphop'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='huss und hodn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rap'/><title type='text'>Meine Lieblings Deutschrapplatte: Huss und Hodn - Jetzt schämst du dich (2005)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.huss-hodn.de/16.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 500px; height: 333px;" src="http://www.huss-hodn.de/16.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Ahnung, warum ich mir zurzeit so viel Deutschrap geb. Eigentlich bin ich ja eher Jünger der amerikanischen 90er, verehrte Platten wie "Moment Of Truth", "Enter The Wu-Tang", "Keepers Of The Funk" oder "Illmatic". Doch gerade von denen (gerade von Gang Starr) scheinen Wack-MC-Mörder Retrogott und Hulk Hoden aka Huss Und Hodn maßgeblich geprägt zu sein. Und Huss Und Hodn - ja, die gingen schon immer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Comment-Ecke auf Allschools hat ihre Musik mal jemand als "Musik für 17-jährige Gymnasiumskiffer aus der "Baggy-Pants-Coolen-Clique", die sich für Bushido und Co. zu schlau halten" bezeichnet. Hmn, was soll ich sagen, kann sein - hab ich aber nichts mit am Hut. Klar: Huss Und Hodn sind albern, ihre (vermeintliche) Homophobie kann sauer aufstoßen; und das Handtieren mit Begriffen wie "Hurensohnologie" oder des NS-Regimes macht die Sache nicht besser. Doch mir war das eigentlich immer relativ egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2QU3j8zGOI/AAAAAAAAACI/9BIzS797FP4/s1600-h/Huss+und+Hodn+-+Jetzt+Sch%C3%A4mst+Du+Dich.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2QU3j8zGOI/AAAAAAAAACI/9BIzS797FP4/s320/Huss+und+Hodn+-+Jetzt+Sch%C3%A4mst+Du+Dich.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432489995291269346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn: die angenehm oldschooligen, jazzigen Beats, der markante Flow von Retrogott sowie die guten Punchlines (und das sag ich echt selten), die mir schon das ein- oder andere Mal ein Grinsen ins Gesicht gemalt haben, haben hier schon immer für mich den Unterschied gemacht. Und wie war das noch mal mit der Homophobie? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Die Welt besteht aus Opfern und Tätern&lt;br /&gt;Und im Rap kommts nur auf deine Sexualität an!&lt;br /&gt;Also guck mich nich solange an du kleine Schwuchtel&lt;br /&gt;Stehst da mit deinem Bier und fragst mich ob ich n Schluck will"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer das ernst nimmt tut mir ernsthaft leid. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Retrogott beeindruckt aber auch vor allem dann, wenn er zwischen allen Lines gegen kommerziellen Rap oder den ein- oder anderen MC (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Nas sagt Hip-Hop ist tot, das war er auch schon bei seinem Feature mit Jennifer Lopez"&lt;/span&gt;) mal etwas Ernsthaftigkeit versprüht:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;"Heute holen mich diese Probleme wieder ein / das hat alles nichts mit meinem Vater zu tun, das kann sein / aber diese Last an sich bereitet mir Schwierigkeiten / das eigene Leiden und das der Anderen zu unterscheiden / deshalb fang ich wegen Kleinigkeiten an auf andere zu scheißen"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch solche Lines gibt er zum Besten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Viele werden religiös in der Not / aber den Religionen geht es meistens nur um den Tod / Das macht den eigenen Willen schwächer / und wenn ich tot bin, wird sicherlich alles besser"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das verstärkt das Augenzwinkern innerhalb der restlichen Texte, sorgt für eine gewisse "Doppelbödigkeit", wenn man so will. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ein Highlight: "Gangsterberuf":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Für diese kleinen Spassties könnt ihr weiter Ami-Rap nachäffen / aber was wäre, würd ich DJ Tommek im Park treffen / würde er mich abstechen und mir meine Schuhe klauen? / Ich glaub nicht, also ist er kein Gangster sondern ein Clown"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch gut:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Ein Gangsterrapper ist kein Gangster oder ist ein Müllmann Müll? / Gangsterrapper rappen, während sie Drogen verkaufen könnten / sitzen sie auf ihrem faulen Arsch und rappen / Versteht mich nicht falsch, ich will keine Gangsterrapper dissen / aber 90% deutscher Rapper sollten's besser wissen / Nur weil das Wort "Gangster" davor ist / heißt es nicht, dass der Rapper Ruff'n'Raw und Hardcore ist"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann von Huss Und Hodn viel halten; für mich sind sie jedoch so etwas wie ein goldener Stern am Deutschrap Himmel. Und gerade "Jetzt schämst du dich" ist nicht weniger als ein unbeschwert spaßiges, lockeres, und dennoch irgendwie mit Tiefgang versehenes Hip-Hop-Album, welches zwar seine Wurzeln kennt, dabei jedoch stets eigen und nie wie ein Plagiat klingt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sKN8vaCXEc8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/sKN8vaCXEc8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GgsrhxumQao&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/GgsrhxumQao&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EhwcL2e5r74&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/EhwcL2e5r74&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-8758705688855236754?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/8758705688855236754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/meine-lieblings-deutschrapplatte-huss.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/8758705688855236754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/8758705688855236754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/meine-lieblings-deutschrapplatte-huss.html' title='Meine Lieblings Deutschrapplatte: Huss und Hodn - Jetzt schämst du dich (2005)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2QU3j8zGOI/AAAAAAAAACI/9BIzS797FP4/s72-c/Huss+und+Hodn+-+Jetzt+Sch%C3%A4mst+Du+Dich.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-4410572129360951742</id><published>2010-01-29T12:22:00.001+01:00</published><updated>2010-01-29T13:09:30.309+01:00</updated><title type='text'>Der Prototyp der Zukunft des Deathcores: Salt The Wound - Ares (2009)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2LPOgIAEzI/AAAAAAAAACA/MD863pmU3Bs/s1600-h/salt+the+wound.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 213px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2LPOgIAEzI/AAAAAAAAACA/MD863pmU3Bs/s320/salt+the+wound.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432131948610851634" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziemlich unvermtittelt und überraschend lag mir letztes Jahr die neue Salt The Wound vor. Salt The Wound? Ja, stimmt, da war doch was. "Carnal Repercussions" war ein okayes Deathcore-Album ohne herausragende Facetten, aber immerhin ein paar sehr guten Songs wie "Gloves". Vor allem aber war (und ist) es ein sehr typisches Deathcore-Album. "Ares" sollte diesen Ruf verabschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Sängerwechsel bricht vielen, was sag ich, den meisten Bands das Genick. Im Falle Salt The Wound war es ein guter Anlass, den eigenen Stil völlig umzukrämpeln; und das Glück, dass dieser neue Sänger sich mit seiner krächzenden, variablen und doch klassischen Stimme perfekt diesem neuen Sound fügt. Doch wie nennt sich nun dieser "neue Sound"? Grundsätzlich gilt: "Deathcore" spielen Salt The Wound nach Definition immer noch. Oder zumindest Metalcore. Doch die Art, WIE Salt The Wound diesen Stil vortragen, ist entscheident. Da wäre zum einem die ungewohnt raue, dabei aber beneidenswert kraftvolle Produktion, die einen ganz eigenen Charakter versprüht; da wäre zum Beispiel auch dieser ständig vorherrschende düstere Grundton, der dabei aber nie - beispielsweise durch megadicke Breakdowns - gezwungen "böse" oder "br00tal" klingen will. Das ist dann auch der große Unterschied zum restlichen Genre-Einheitsbrei: Breakdowns gibt's zwar auch hier, und auch das Riffing ist grundsätzlich konventionell; nie wirkt das alles jedoch selbstzweckmäßig verarbeitet. Die Präzision im Songwriting macht den Unterschied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2LO97ZYRoI/AAAAAAAAAB4/odDhL5iTMxI/s1600-h/Salt+The+Wound+-+Ares.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 308px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2LO97ZYRoI/AAAAAAAAAB4/odDhL5iTMxI/s320/Salt+The+Wound+-+Ares.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432131663873721986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ares" ist damit sowas wie der Prototyp dessen, wie Deathcore irgendwann mal klingen könnte. Immer noch - um im Slang zu bleiben - "brutal", immer noch simpel; aber irgendwie halt anders. Dabei darf aber nicht unerwähnt bleiben, dass "Ares" ein Album ist, was wächst. Ich habe mich lange mit dem Teil schwer getan. Zwar war von Anfang an so etwas wie Faszination, aber auch Respekt gegenüber der Entwicklung (die mal eben wohl auch alle alten Fans verschreckt hat) gegeben; lange aber hat mir bei "Ares" immer was gefehlt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem ist aber mittlerweile nicht mehr so. "Ares" läuft selbst zahlreiche Monate nach Release noch mehrmals die Woche bei mir und hat sich in meiner Sammlung durch die Mischung aus derart brachialen Songs und düsterer, nahezu apokalyptischer Atmosphäre einen ganz eigenen Platz erkämpft. Schade, dass dieses neuerworbene Potenzial nicht noch weiter ausgelebt werden kann. "Ares" soll das letzte Album der Band gewesen sein, und bald läuft die Europa-Abschiedstour an. Schade! Aber auf jeden Fall alles andere als ein unwürdiger Abschied...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/saltthewound"&gt;Reinhören und so&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-4410572129360951742?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/4410572129360951742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/der-prototyp-der-zukunft-des-deathcores.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/4410572129360951742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/4410572129360951742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/der-prototyp-der-zukunft-des-deathcores.html' title='Der Prototyp der Zukunft des Deathcores: Salt The Wound - Ares (2009)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2LPOgIAEzI/AAAAAAAAACA/MD863pmU3Bs/s72-c/salt+the+wound.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-332236685421825389</id><published>2010-01-27T19:53:00.000+01:00</published><updated>2010-01-27T20:28:11.321+01:00</updated><title type='text'>Generation Holzfellerhemd 2.0: The Gaslight Anthem - The 59' Sound (2008)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/24040133/The+Gaslight+Anthem+Brian+Fallon.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/24040133/The+Gaslight+Anthem+Brian+Fallon.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jaja, dürfte hier wohl jeder kennen. Gerade hier. Das Album für die Generation Holzfellerhemd 2.0; das Album für den Verse- und Terror-Hörer, der seine - natürlich vorrängig The Kooks und Mando Diao hörende - Freundin auch mal mit was Musik beeindrucken will. "Hör doch mal richtige Musik, Schatz!".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich sitze ich hier gerade mit Holzfellerhemd UND höre Champion. Na gut, eigentlich höre ich gar nicht Champion. Aber es hätte gepasst, oder? Und ein Holzfellerhemd trage ich gerade tatsächlich. Ach ja: Und ne Röhrenjeans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2CTsy07SOI/AAAAAAAAABw/L5Z2YmZMVn8/s1600-h/The+Gaslight+Anthem+-+The+59+Sound.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 298px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2CTsy07SOI/AAAAAAAAABw/L5Z2YmZMVn8/s320/The+Gaslight+Anthem+-+The+59+Sound.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431503548376107234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So einfach kann man sich die Welt stricken. Dabei ist es doch nur löblich, wenn ein so gutes Album wie "The 59' Sound" auch außerhalb des Indie-Zirkus Anklang findet. "The 59' Sound" ist nämlich sogar ein sehr gutes Album. Ein sehr sehr gutes! Dabei macht es gar nicht viel: Oldschool-Sound (der Titel sagt es), raues Stimmchen, gut reingehende Refrains und so ein gewisses Händchen für tolle Songs. Und natürlich Herzblut. Dabei fast jeder Song ein Hit - und eigentlich kein einziger langweiliger Song. Bei aller Reduziertheit ist das natürlich unglaublich kurzweilig. Nicht unbedingt das beste Indie-Album aller Zeit, aber kurzweilig, doch doch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bOBb13yDnzo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/bOBb13yDnzo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-332236685421825389?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/332236685421825389/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/gaslight-anthem-59-sound-2008.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/332236685421825389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/332236685421825389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/gaslight-anthem-59-sound-2008.html' title='Generation Holzfellerhemd 2.0: The Gaslight Anthem - The 59&apos; Sound (2008)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2CTsy07SOI/AAAAAAAAABw/L5Z2YmZMVn8/s72-c/The+Gaslight+Anthem+-+The+59+Sound.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-5275246482805666596</id><published>2010-01-27T16:52:00.000+01:00</published><updated>2010-01-27T17:25:23.890+01:00</updated><title type='text'>Meshuggah - I (2004)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2BnhQk_IFI/AAAAAAAAABo/QDkA_s1qYqs/s1600-h/Meshuggah.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2BnhQk_IFI/AAAAAAAAABo/QDkA_s1qYqs/s320/Meshuggah.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431454971692261458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute mal etwas über ein gern unterschlagenes Release einer der - lasst mich nicht lügen - talentiertesten / eigensten / unkopierbarsten / intensivsten / atmosphärischsten und nicht zuletzt besten Bands, die diesen Planeten je besiedelt haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meshuggah kennt man ja, das sind die "Irren mit den Polyrhythmen". Dass Meshuggah aber vor allem der Inbegriff der Intensität sind, beweisen sie grundsätzlich ja auf jedem Album, vor allem aber auf ihrer 21-minütigen EP "I". Das wirklich besondere dabei aber: "I" - das ist ein Song! Noch mal: EIN Song! Und nicht etwa von Boris oder Moonsorrow, wo wir auch viele Downtimes mit interludigen Zwischensequenzen haben (auch, wenn es die in abgeschwächter Form hier auch gibt). Nein, das sind 21 Minuten reine Action, kaum Verschnaufpausen und schlichtweg pures Adrenalin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2BlMtZiGKI/AAAAAAAAABg/ySLU4zEZKg0/s1600-h/Meshuggah+-+I.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 250px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2BlMtZiGKI/AAAAAAAAABg/ySLU4zEZKg0/s320/Meshuggah+-+I.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431452419628341410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"I" reiht mal eben einige der besten (und das will bei dieser Band echt was heißen!) Rifffragmente der Diskographie aneinander und vollbringt - mal eben - das ziemlich eindrucksvolle Kunstwerk, 21 Minuten vollkommen spannend und packend zu gestalten. Man muss nicht Musiker sein um zu begreifen, dass es schon einiges an Geschick verlangt, über so lange Strecke - und vor allem mit so verhältnismäßig reduzierten Stilmitteln - zu unterhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lustig ist ja, dass sie dann nur ein Jahr später das Ganze mit "Catch 33" auf Albumlänge nochmal so ähnlich gemacht haben. Wermutstropfen: Beide Releases, die beide auch zu meinen absoluten Lieblings Meshuggah-Platten gehören, werden wohl nie Live gespielt werden. "It's all random stuff" sagte Tomas Haake, Drummer der Band, neulich, auf der neuen DVD noch dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/meshuggah"&gt;Grundsätzlich mal bei Meshuggah reinhören&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-5275246482805666596?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/5275246482805666596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/meshuggah-i-2004.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/5275246482805666596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/5275246482805666596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/meshuggah-i-2004.html' title='Meshuggah - I (2004)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S2BnhQk_IFI/AAAAAAAAABo/QDkA_s1qYqs/s72-c/Meshuggah.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-101499514537837960</id><published>2010-01-26T18:47:00.000+01:00</published><updated>2010-01-26T19:09:05.593+01:00</updated><title type='text'>Andorra Atkins - Augenlied (2009)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18uYGfDfLI/AAAAAAAAAAs/QbTRBErhI6U/s1600-h/andorra+atkins.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18uYGfDfLI/AAAAAAAAAAs/QbTRBErhI6U/s320/andorra+atkins.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431110667224710322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wieso leugnest du mich?" - scheiße, wie einfach man doch Gänsehaut aufbauen kann! Screamo ist ja immer bei mir so eine Sache, gerade wenn es dann auch noch deutschprachig zu geht (wobei ich schon ein großer Fan der "Initiale" von Escapado bin), aber Andorra Atkins sind durchaus einer dieser Bands die wissen, was sie tun. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18uek1wqMI/AAAAAAAAAA0/I7tFhJTVHXw/s1600-h/Andorra+Atkins+-+Augenlied.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 308px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18uek1wqMI/AAAAAAAAAA0/I7tFhJTVHXw/s320/Andorra+Atkins+-+Augenlied.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431110778452224194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie kann ich...wie kann ich dich besiegen?!" gibt man da mit kaputter, nach dem Ausbruch gerade so noch gefangener Stimme zu Wort. "Scheiße, der Typ schreit für mich!", könnte ich gelegentlich meinen, wenns es mit den Frauen der Schöpfung mal wieder nicht so recht klappen will. Aber auch grundsätzlich. Das Leben, das weiß man ja, ist kein Ponyhof; und dieser ganze Überdruss, dieses ganze gequälte und durch den Dreck gezogene muss ja irgendwie raus. Klar gibts dafür ein ganzes Genre (Hardcore); doch auch, wenn Lewd Acts vor nicht allzu langer Zeit noch eindrucksvoll vorgemacht haben wie man's macht, so könnte mit "Augenlied" ein guter Anwärter für mein persönliches Verzweiflungsventil vorliegen. Die Jungs sind halt einfach noch real to the game - und das hört man ihnen jede verdammte Sekunde dieser kleinen Offenbarung an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch realer ist da nur die Tatsache, dass die Jungs das Ganze auch noch kostenlos zum Download bereit stellen. Nicht nur für Escapado-Fans ein ganz großer Fang...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/andorraatkins"&gt;Reinhören&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.msplinks.com/MDFodHRwOi8vd3d3LmFyZWEtZC5jb20vYW5kb3JyYS9hbmRvcnJhYXRraW5zLWF1Z2VubGllZDIwMDkuemlw"&gt;Leeeeeeegal downloaden!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-101499514537837960?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/101499514537837960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/andorra-atkins-augenlied-2009.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/101499514537837960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/101499514537837960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/andorra-atkins-augenlied-2009.html' title='Andorra Atkins - Augenlied (2009)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18uYGfDfLI/AAAAAAAAAAs/QbTRBErhI6U/s72-c/andorra+atkins.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-4166898418112871130</id><published>2010-01-26T18:03:00.000+01:00</published><updated>2010-01-26T18:44:04.645+01:00</updated><title type='text'>Hiob &amp; Morlockk Dilemma - Apokalypse Jetzt (2009)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://userserve-ak.last.fm/serve/500/29754019/Hiob++Morlockk+Dilemma+l_4b64ebe3417c4cb185b585b397d3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 500px; height: 333px;" src="http://userserve-ak.last.fm/serve/500/29754019/Hiob++Morlockk+Dilemma+l_4b64ebe3417c4cb185b585b397d3.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Och, wo ich schon dabei bin: Morlockk Dilemma hat ne neue Platte draußen! Und das nicht erst seit gestern. Das Ganze nennt sich "Apokalypse Jetzt", und im Schlepptau mit dem guten Hiob, aber auch so tollen (und wirklich ausschließlich tollen!) Features wie den (von mir sehr geliebten) Audio88 (der ja eh auf jeden zweiten Deutschrap-Release vertreten zu sein scheint), aber auch weniger namhaften Vertretern wie Ruffkid versucht man sich an sowas wie eine Deutschrap-Interpretation von Celeste. Naja, fast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18j0gdtgUI/AAAAAAAAAAk/u2ypORu9TfE/s1600-h/Morlockk+Dilemma+%26+Hiob+-+Apokalypse+Jetzt.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 309px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18j0gdtgUI/AAAAAAAAAAk/u2ypORu9TfE/s320/Morlockk+Dilemma+%26+Hiob+-+Apokalypse+Jetzt.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431099060606828866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich langweilt ja Battlerap in letzter Zeit immer mehr - gerade im deutschsprachigen Raum. Da versteht man dann auch so viel von dem, von dem ich eigentlich gar nichts hören will. Was interessiert mich, welcher MC nun der wackste ist? Und auch wenn so ein lebendes (und natürlich durchaus selbstsicher !gespieltes!) Klischee wie Kollegah durchaus so seine Daseinsberechtigung hat, so ist die Kollabo zwischen Hiob und Morlockk Dilemma durchaus etwas, was der Deutschrap mal brauchte. Düstere, dicke Beats, anprangernde, aber auch selbstironische Texte und so etwas wie urbaner Düster-Flair - eine duchaus interessante Sache. Gerade wenn man bedenkt, dass der gute Herr Dilemma in irgendeinen Interview mal gesagt hat, dass das ganze Drumherum nur Selbstzweck ist, dass das alles gar nicht die Rolle eines "Spiegels der Welt" einnehmen will. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles sinnlos also? Egal. Hiob &amp; Morlockk Dilemma beweisen jedenfalls mit dem, was sie hier abliefern durchaus Stilsicherheit und Können. Und gerade die wirklich (man kann es nicht oft genug betonen) herausstechenden Beats und Dilemmas nach wie vor wirklich markanter Flow, aber auch der schiere Facettenreichtum oder einfach die durchgehende Qualität der Kompositionen sind erste Sahne. Anchecken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/morlockkdilemma"&gt;Check Check Check&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-4166898418112871130?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/4166898418112871130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/hiob-morlockk-dilemma-apokalypse-jetzt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/4166898418112871130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/4166898418112871130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/hiob-morlockk-dilemma-apokalypse-jetzt.html' title='Hiob &amp; Morlockk Dilemma - Apokalypse Jetzt (2009)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18j0gdtgUI/AAAAAAAAAAk/u2ypORu9TfE/s72-c/Morlockk+Dilemma+%26+Hiob+-+Apokalypse+Jetzt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8195059815820292367.post-1768255002628627580</id><published>2010-01-26T16:58:00.000+01:00</published><updated>2010-01-26T18:43:08.373+01:00</updated><title type='text'>Poison The Well - Tears From The Red (2001)</title><content type='html'>Yo fellas! &lt;br /&gt;Zur Stillung meines anstrengenden Egos bemühe ich dann doch mal Tastatur und Finger und penetrier euch mit meinem Gedankengut rum um Platten, die gerade bei mir auf dem Plattenteller so ihre Runden drehen (haha, Wortwitz. ha-ha). Nicht mehr, nicht weniger. In dem Sinne: Have fun! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/17726/Poison+the+Well.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 500px; height: 500px;" src="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/17726/Poison+the+Well.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich bei Trustkill ein schönes Package mitgenommen: Die beiden Poison The Well-Erstlinge für nicht weniger als 20 Euro auf L to the P! Davon kannte ich bisher eigentlich nur die "Opposite Of December", die ich, nachdem ich endlich mit ihr warm wurde, schon was länger auf Platte haben wollte. Die "Tears From The Red" sollte dann einfach schmuckes Beiwerk sein, ganz im Sinne von: "Wer hat, der hat".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über "The Opposite Of December" muss man nicht weiter reden. OK, ich hab lange Zeit nie verstanden warum das nun DER Klassiker des "emotionalen" Hardcores sein soll; genau wie ich bis heute die Euphorie hinter dem From Autumn To Ashes-Debüt nicht verstehe. Doch irgendwann hat's dann doch Klick gemacht; und plötzlich fand ich mich schon fast als so etwas wie einen, ja Fanboy wieder. Und das von vielen - wie man so ließt - regelrecht zerrissene "Tears From The Red" sollte dies nur verstärken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18ceh1FezI/AAAAAAAAAAc/Ai98QjXlkBM/s1600-h/Poison+The+Well+-+Tears+From+The+Red.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18ceh1FezI/AAAAAAAAAAc/Ai98QjXlkBM/s320/Poison+The+Well+-+Tears+From+The+Red.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431090986434788146" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man ließt ja, dass "Tears From The Red" der misslungene Versuch sei, ein zweites "Opposite Of December" zu schreiben. Ein Vorwurf, den ich nicht verstehen kann. Nicht nur heute, zu Zeiten von (übrigens sehr tollen) Alben wie "Versions" oder "The Tropic Rot", sind Poison The Well eine sehr entwicklungsfreudige Band: auch damals wagte man es gar nicht, den Begriff "Stagnation" in den Mund zu nehmen (geschweige denn zu verkörpern). "Tears From The Red" im speziellen liebt dabei vor allem den ungeschminkten, rauen Emo der damaligen Zeit, wagt also erste Schritte gen Clean-Gesang, klingt aber immer noch genauso donnernd und roh, wie man es auf dem Vorgänger lieben gelernt hat. Die immer wieder auftretenen, halb-akustischen Einstreuungen sowie das gewisse Maß an Melancholie und Emotionalität in den Riffs ist dann auch hier das gewisse Salz in der Suppe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer also mal eine kleine Alternative zum viel zu oft gehörten "Opposite Of December" braucht, dürfte hiermit - etwas Offenheit vorausgesetzt - durchaus auf seine Kosten kommen. Zurzeit wüsste ich auch gar nicht, welches der beiden Alben besser ist. Und wer noch keines dieser beiden Juwelen sein eigen nennen darf: Zuschlagen! &lt;a href="http://www.amazon.de/Opposite-December-Tear-Vinyl-LP/dp/B0014BTXVQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1264523303&amp;sr=8-1"&gt;Amazon&lt;/a&gt; bietet das Ganze derzeit zum Schnäppchenpreis an. Dazu noch schick aufgemacht in ansehlichen Gatefold. Uiuiui.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=SRvyBMGnrec"&gt;Reinhören&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(und ja, leider nicht von der "Tears From The Red", und ja, keine Studioaufnahme - ohne leider)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8195059815820292367-1768255002628627580?l=shutupimtryingtoworry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/feeds/1768255002628627580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/poison-well-tears-from-red-2001.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/1768255002628627580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8195059815820292367/posts/default/1768255002628627580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shutupimtryingtoworry.blogspot.com/2010/01/poison-well-tears-from-red-2001.html' title='Poison The Well - Tears From The Red (2001)'/><author><name>Olivier</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11958346378882803078</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/TTSUuBKjnLI/AAAAAAAAAJk/sysn_biKunY/S220/1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_lUXN89dH3fk/S18ceh1FezI/AAAAAAAAAAc/Ai98QjXlkBM/s72-c/Poison+The+Well+-+Tears+From+The+Red.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
